An der Jacke oder an der ganzen Tracht der Sklavin konnte man erkennen zu welcher Relogion (Godsdienst) der Sklavenhalter gehörte.
Die Sklavinnen der Calvinistischen Gemeinde trugen einen steif gefalteten (geplooide) Rock, der den Boden berührte. Weiterhin eine lange Jacke mit langen Ärmeln. Über der Schulter trug man noch ein loses weisses Tuch.
Die Sklavinnen der Moravischen Brudergemeinde trugen über dem weiten schön gefaltetem Rock ein kurzes Leibchen, das im Rücken sehr tief ausgeschnitten war. Um die Hüfte war ein buntes Tuch gewickelt, das am Rücken in einem Dreieck herunterhing. Insgesamt war dies eine Tracht die nicht sehr warm und liebenswürdig (bekoorlijker) war.
Die Sklavinnen der Israeliten trugen unter dem Kopftuch ihr Haar offen.. Die Jacke war sehr viel weiter geschnitten und in weniger Falten gelegt. èber der rechten Schulter trugen sie ein loses Tuch.
Die Sklavinnen der Lutherischen Kirche waren einfacher, doch ihre Kleideung hatte weniger Stil. Der Rock hatte einen weniger guten Schnitt und sie trug ein grosses Umschlagstuch über den Armen und über die wenig ausgeschnittene Jacke.
Die Marktfrauen dagegen schlangen sich nur einen pangi um die Hüfte.
War der Koto früher eine Alltagskleidung so veränderte sich der Koto später zu einer Gelegenheitskleidung.
(aus: Ilse Henar-Hewitt, Surinamse Koto's en Angisa's)
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