Früher wurden die Angisas auf unterschiedliche Arten hergestellt. In den letzten Jahren wird der Stoff auf der Rolle importiert.
Bei der Lieferung der bestellten Tücher kam es oft vor, das eine ältere Frau, die zugegen war sagte: "ich weiss einen schönen Namen. Darf ich die Angisa taufen?" Man sprach dann von "opo wan angisa". Dieser Name bezog sich oft auf ein aktuelles Ereignis, auf ein lokales Geschehen, wobei dann jeder wusste auf wen und auf welches Ereignis sich der Name bezog. Manchesmal war es auch eine Botschaft, die man durch eine solche Namensgebung an jemanden weiterreichen wollte. Fand der Verkäufer den Namen oder die Story erzählenswürdig, stimmte er zu. So kommt es dass Namensgebung und Muster oft nicht miteinander verband.
Bei einem attraktiven Namen oder einer guten Story konnte der Verkauf ziemlich geschürt werden. Da es keine Zeitung oder Radio gab wurden die Nachridten über die Angisa moto koranti verbreitet.
Die Namensgeberin bekam einen Korb (baskita), den sie auf dem Kopf trug und verbreitete so die Angisa und die Nachrichten
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