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21.08.2016

Emblematical Print on the South Sea Scheme Artist William Hogarth


Emblematical Print on the South Sea Scheme, Year 172, Engraving
Dimensions 22.2 cm × 31.8 cm (8.8 in × 12.5 in)

Hogarthian image of the 1720 "South Sea Bubble" from the mid-19th century, by Edward Matthew Ward, Tate Gallery

Emblematical Print on the South Sea Scheme (also known as The South Sea Scheme) is an early print by William Hogarth, created in 1721 and widely published from 1724. It caricatures the financial speculation, corruption and credulity that caused the South Sea Bubble in England in 1720–1.
The South Sea Company was a British joint stock company founded in 1711. It was granted a monopoly to trade with Spain's South American colonies as part of a treaty during the War of Spanish Succession, in return for the company's assumption of the national debt run up by England during the war. Speculation in the company's stock led to a great economic bubble in 1720, with company's shares rising rapidly in price from around £100 to over £1,000. Many investors were ruined when the bubble burst and the value of stock in the South Sea Company crashed. Political scandal ensued when fraud among the company's directors and corruption of cabinet ministers became clear.
The event triggered several satirical engravings by foreign artists that were widely published in English newspapers, including in particular a version of A Monument Dedicated to Posterity by Bernard Picart adapted by Bernard Baron,[1] which depicted Folly drawing Fortune in a cart while she showered a crowd of hopeful investors with bubbles of air and worthless shreds of paper rather than with the riches for which they hoped. Hogarth's print was created in 1721 as a response to the foreign engravings. The events had personal piquancy for Hogarth, given his father's detention as a debtor in Fleet Prison from 1707–12 and his early death in 1718. The South Sea Scheme is an early essay in engraving by Hogarth, who had set up on his own as a copperplate artist and painter after his apprenticeship with silver engraver Ellis Gamble came to an early end in 1720.
Description
The print shows a London scene, with the Guildhall and its monumental statue of the giant Gog (or Magog) to the left, a classical column based on The Monument to the Great Fire of London to the right, and the dome of St Paul's Cathedral rising behind the buildings in the background. The base of the column bears an inscription which states: "This monument was erected in memory of the destruction of the city by the South Sea in 1720", while foxes fight above.[2] It is no coincidence that in Hogarth's scene the monument, a symbol of the City's greed, dwarfs St Paul's, a symbol of Christian charity.


The Miseries and Misfortunes of War
The centre of the print is occupied by a financial wheel of fortune or merry-go-round ridden by figures representative of the broad section of society taken in by the scheme, including a whore and a clergyman on the left,[3] then a boot black and a hag, and a Scottish nobleman to the right, on a fat-faced horse. The ride is surmounted by a goat and the slogan "Who'l Ride" and surrounded by a jostling crowd below. To the front of the crowd, a short pickpocket rifles through the pockets of a larger gentleman. Paulson identifies the first as a caricature of Alexander Pope, who profited from the South Sea Scheme; and speculates that the other is John Gay, who, refusing to cash in enough of his stock to enable himself to have "a clean shirt and a shoulder of mutton every day for life", lost his investment and all his imagined profits.[4] The image of the wheel is a parody of Jacques Callot's La Pendaison from the series The Miseries and Misfortunes of War, and the crowd has elements taken from his La Roue. Women line a balcony to the upper left, queuing to enter a building surmounted by stag's antlers, under a sign which offers "Raffleing for Husbands with Lottery Fortunes in Here".

26.01.2016

Surinames Plantagenwirtschaft

Die Anfänge der Kolonisierung Surinames
Es waren die Spanier, die im Jahr 1593 als erste Europäer Suriname in Besitz nahmen. Doch blieb ihr Kolonisierungsversuch ebenso ein Intermezzo wie erste entsprechende Bemühungen der Niederländer. Eine erste dauerhaftere Besiedlung geschah durch Briten in der Zeit nach 1650. Bis 1667 war ihre Kolonie auf 175 Plantagen mit rund 4000 Siedlern und Sklaven angewachsen. Niederländer aus der Provinz Zeeland machten dieser Unternehmung ein Ende, nachdem die Niederlande mit Großbritannien den Besitz von Nieuw Amsterdam (New York) gegen den von Suriname getauscht hatten. Im Jahr 1682 wurde die Kolonie in die Herrschaft der Westindischen Kompanie (WIC) übertragen. Diese gründete eine besondere Sozietät, an der die WIC, die Stadt Amsterdam und die Familie Van Aerssen van Sommelsdijk zu gleichen Teilen Anteile hielten (siehe M1 im Abschnitt „Wie wurde die Kolonie Suriname regiert und verwaltet?“).

Aufbau und Ausbau der Plantagenwirtschaft
Cornelis van Aerssen setzte sich als erster Generalgouverneur für eine Erhöhung der Zahl der Plantagen ein. Indem er Kriege gegen Indianer und entlaufene Sklaven führte, schuf er für Europäer ein „attraktives Investitionsklima“. Alle Nachfolger Van Aerssens verfolgten den eingeschlagenen Weg der Förderung der Plantagenwirtschaft weiter. Surinamischer Kaffee und Zucker wurden auf dem niederländischen Markt verkauft. Investoren aus dem Mutterland legten mehr als 60 Millionen Gulden in Suriname an, bevor eine Krise der Amsterdamer Börse im Jahr 1773 der Kapitalzufuhr ein plötzliches Ende bereitete. Dies bedeutete das Ende für viele kleine Plantagenbesitzer, die sich finanziell übernommen hatten und nun ihre Kredite nicht mehr abbezahlen konnten.

Sklaven in Suriname
Für die Sklaven - ihre Zahl wird für die Zeit um 1800 auf 50.000 geschätzt - hatten diese Ereignisse wenig Auswirkungen. Sie waren weiterhin gezwungen, auf den Plantagen zu arbeiten. Es waren die von 1799 bis 1816 über Suriname herrschenden Briten, die im Jahr 1806 den Import von Sklaven aus Afrika verboten. In der Folge ging die Sklavenbevölkerung zurück, denn sie bestand zu zwei Dritteln aus Männern und eine Selbsterhaltung war somit nicht möglich. Zudem entlief ein Teil der Sklaven. Der Kampf der Kolonialregierung gegen die von ihnen gebildeten eigenen Gemeinschaften blieb erfolglos, und so blieb kein anderer Weg, als mit diesen Marrons oder Buschnegern Verträge abzuschließen, um die Plantagen vor weiteren Überfällen zu schützen (Näheres hierzu im Abschnitt „Befreiung aus eigener Kraft: Die Marrons“). 1863 schafften die Niederländer, als letzte europäische Nation, die Sklaverei ab. Es sollte jedoch noch bis 1873 dauern, bis man auch von einer faktischen Freiheit sprechen konnte, da erst in diesem Jahr die Pflicht der Ex-Sklaven entfiel, jährlich Arbeitsverträge mit den Plantagenbesitzern abzuschließen.


Kulie-Anwerbung und wirtschaftliche Entwicklung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Um den folgenden Mangel an Arbeitskräften auszugleichen, wurden Plantagen zusammengelegt; ihre Zahl sank zwischen 1862 und 1913 von 216 auf 79. Die Erntemenge des Hauptprodukts der Kolonie Suriname, Zucker, blieb hiervon unberührt und über Jahrhunderte beinahe konstant. Die Produktion von Kaffee, Kakao und Baumwolle wurde allerdings weit gehend eingestellt.
Auch wenn die wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft immer mehr sank, richtete sich die Kolonialpolitik weiterhin auf die Förderung dieses Sektors. Nach Ende der Sklaverei wurden, ähnlich wie in Niederländisch-Indien, Kulies angeworben. Sie verpflichteten sich für einen Zeitraum von fünf Jahren zur Arbeit auf den Plantagen; danach stand es ihnen frei, nach Hause zurückzukehren. Rund 30.000 Einwohner Britisch-Indiens und 33.000 Javaner kamen auf diesem Wege nach Suriname, wo sich zwei Drittel von ihnen dauerhaft ansiedelten. Die Immigration aus Indien beendete 1916 ein nationalistischer Aufstand, der sich gegen die Kulie-Anwerbung richtete, die Einwanderung aus Java versiegte aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten der Plantagen. Abgesehen von der Plantagenwirtschaft bestanden in Suriname wenig Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Entwicklung. Goldfunde verschafften einem Teil der ehemaligen Sklaven neue Arbeit, ein anderer fand eine Anstellung im wachsenden Regierungsapparat. Von einer industriellen Entwicklung des Landes konnte nur in sehr bescheidenem Maße die Rede sein.