Lustvoll hebelt Jean-Pierre Bekolo in Les Saignantes (2005) die Gesetze
der sogenannten Wirklichkeit aus: Der Film ist ein im Kamerun des Jares
2025 angesiedelter Science-fiction-Erotikthriller mit politischem
Hintergrund. Zwei junge Frauen gewinnen darin die sexuelle Gunst der
staatstragenden Elite. Doch einer der Führenden stirbt während des
Geschlechtsverkehrs. Die Frauen müssen die Leiche loswerden. Die von
Jean-Pierre Bekolo eingesetzten Zwischentitel und Jump-Cuts erinnern an
Godard, doch auch dieser Verweis ist ein augenzwinkernder.
Als eine „balls-to-the-walls meditation on the meaning and purpose of ‘African’ film“ bezeichnet Jean-Pierre Bekolo seine BFI-Auftragsarbeit Le Complot d‘Aristotle’ (1995). Um den Film zu verstehen, muss man nach Meinung des Kritikers Michael Dembrow mindestens ebenso gut hinhören wie -schauen und dabei besonders auf das Voice-over des Regisseurs achten: „Doch während wir versuchen, alle Teile zusammenzusetzen, dreht sich der Plot um sich selbst, Szenen werden wiederholt, die Charaktere springen umher wie die Schachfiguren und Symbole, die sie darstellen.“
http://www.africavenir.org/de/filmverleih/les-saignantes.html
Als eine „balls-to-the-walls meditation on the meaning and purpose of ‘African’ film“ bezeichnet Jean-Pierre Bekolo seine BFI-Auftragsarbeit Le Complot d‘Aristotle’ (1995). Um den Film zu verstehen, muss man nach Meinung des Kritikers Michael Dembrow mindestens ebenso gut hinhören wie -schauen und dabei besonders auf das Voice-over des Regisseurs achten: „Doch während wir versuchen, alle Teile zusammenzusetzen, dreht sich der Plot um sich selbst, Szenen werden wiederholt, die Charaktere springen umher wie die Schachfiguren und Symbole, die sie darstellen.“
http://www.africavenir.org/de/filmverleih/les-saignantes.html
