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14.02.2017
12.01.2016
Die Kosten des Kolonialismus
Tobias Straumann am Mittwoch den 15. April 2015
Never Mind the Markets
Einer der grössten Streitpunkte der Wirtschaftsgeschichte betrifft die ökonomischen Vorteile und Kosten des Kolonialismus. Zwei einflussreiche Denkschulen stehen sich gegenüber. Die eine, eher marxistisch inspirierte Richtung betont den Nutzen des Kolonialismus für die Mutterländer. Kolonien werden vor allem als Orte der Ausbeutung und als Absatzmärkte für die westlichen Mächte angesehen. Aus diesem Umfeld stammt auch die Williams-These, wonach die industrielle Revolution ohne die karibische Sklavenarbeit unmöglich gewesen wäre.
Die andere, eher liberale Denkrichtung argumentiert vorsichtiger. Sie betont neben den unbestreitbaren Kosten für die Kolonisierten auch andere Aspekte, etwa die Nachteile des Kolonialismus für die Mutterländer. Ein Land zu besetzen, konnte für den Staat so teuer kommen, dass es die rein ökonomischen Vorteile aufhob. Eine andere Hypothese ist, dass der Kolonialismus das Wirtschaftswachstum behinderte, weil das Mutterland sich ein Stück weit dem globalen Wettbewerb entziehen konnte.
Das klassische Beispiel ist die englische Chemieindustrie. Sie verpasste Mitte des 19. Jahrhunderts den Schritt ins Massengeschäft mit synthetischen Textilfarben, weil in Indien natürliche Farbstoffe zu günstigen Preisen gewonnen werden konnten. Deutschland und die Schweiz, zwei Länder ohne nennenswerten kolonialen Besitz, hatten gar keine andere Wahl, als auf die synthetischen Farbstoffe zu setzen. Bald beherrschten sie den Weltmarkt.
01.05.2011
handsworth songs
An interesting and original film, Handsworth Songs is an unconventional collage of news reports, eyewitness footage, interviews and abstract imagery. The whole film plays out as a dreamy rush of imagery and sounds: considerable credit should be given to the range of footage employed and juxtaposed against suitably atmospheric music. Closer to documentary or verite, the film traces memories of immigration to Britain in the early 50's through archive footage and brings us into the present day with footage shot by the Black Audio Film Collective. A serious, very watchable, artistic examination of the causes, effects and aftermath of the riots in Birmingham in the early 80's, Handsworth songs is abstract without resorting to inarticulacy.
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