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01.01.2011
Gothic 1
Die Fenster von Gotischen Kirchen unterteilen sich in einen rechteckigen Anteil, auf dem ein durch zwei Kreisbögen begrenzter Anteil aufsitzt. Der von den Kreisbögen begrenzte Anteil heißt das Bogenfeld, und die imaginäre Gerade, die das Bogenfeld vom Rest des Fensters trennt, wird Kämpferlinie genannt. Entsprechend heißen die Punkte auf der Kämpferlinie, in denen das Bogenfeld ansetzt, Kämpferpunkte. Je nachdem, ob die Mittelpunkte der Kreisbögen des Bogenfeldes in den Kämpferpunkten liegen oder nach innen bzw. außen auf der Kämpferlinie verschoben sind, wird das Bogenfeld gestreckt oder gestaucht - für entsprechende Konstruktionen gibt es sowohl statische als auch ästhetische Gründe.
Die Baumeister der Gotik gestalteten die Bogenfelder mit geometrischen Konstruktionen aus, die sich überwiegend aus Schnitten von Kreises ergaben. Man nennt diese mit Zirkel konstruierten Bauornamente auch Maßwerk.
Labels:
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Gothik,
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Mathematik,
Mosaik
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