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26.01.2016

Surinames Plantagenwirtschaft

Die Anfänge der Kolonisierung Surinames
Es waren die Spanier, die im Jahr 1593 als erste Europäer Suriname in Besitz nahmen. Doch blieb ihr Kolonisierungsversuch ebenso ein Intermezzo wie erste entsprechende Bemühungen der Niederländer. Eine erste dauerhaftere Besiedlung geschah durch Briten in der Zeit nach 1650. Bis 1667 war ihre Kolonie auf 175 Plantagen mit rund 4000 Siedlern und Sklaven angewachsen. Niederländer aus der Provinz Zeeland machten dieser Unternehmung ein Ende, nachdem die Niederlande mit Großbritannien den Besitz von Nieuw Amsterdam (New York) gegen den von Suriname getauscht hatten. Im Jahr 1682 wurde die Kolonie in die Herrschaft der Westindischen Kompanie (WIC) übertragen. Diese gründete eine besondere Sozietät, an der die WIC, die Stadt Amsterdam und die Familie Van Aerssen van Sommelsdijk zu gleichen Teilen Anteile hielten (siehe M1 im Abschnitt „Wie wurde die Kolonie Suriname regiert und verwaltet?“).

Aufbau und Ausbau der Plantagenwirtschaft
Cornelis van Aerssen setzte sich als erster Generalgouverneur für eine Erhöhung der Zahl der Plantagen ein. Indem er Kriege gegen Indianer und entlaufene Sklaven führte, schuf er für Europäer ein „attraktives Investitionsklima“. Alle Nachfolger Van Aerssens verfolgten den eingeschlagenen Weg der Förderung der Plantagenwirtschaft weiter. Surinamischer Kaffee und Zucker wurden auf dem niederländischen Markt verkauft. Investoren aus dem Mutterland legten mehr als 60 Millionen Gulden in Suriname an, bevor eine Krise der Amsterdamer Börse im Jahr 1773 der Kapitalzufuhr ein plötzliches Ende bereitete. Dies bedeutete das Ende für viele kleine Plantagenbesitzer, die sich finanziell übernommen hatten und nun ihre Kredite nicht mehr abbezahlen konnten.

Sklaven in Suriname
Für die Sklaven - ihre Zahl wird für die Zeit um 1800 auf 50.000 geschätzt - hatten diese Ereignisse wenig Auswirkungen. Sie waren weiterhin gezwungen, auf den Plantagen zu arbeiten. Es waren die von 1799 bis 1816 über Suriname herrschenden Briten, die im Jahr 1806 den Import von Sklaven aus Afrika verboten. In der Folge ging die Sklavenbevölkerung zurück, denn sie bestand zu zwei Dritteln aus Männern und eine Selbsterhaltung war somit nicht möglich. Zudem entlief ein Teil der Sklaven. Der Kampf der Kolonialregierung gegen die von ihnen gebildeten eigenen Gemeinschaften blieb erfolglos, und so blieb kein anderer Weg, als mit diesen Marrons oder Buschnegern Verträge abzuschließen, um die Plantagen vor weiteren Überfällen zu schützen (Näheres hierzu im Abschnitt „Befreiung aus eigener Kraft: Die Marrons“). 1863 schafften die Niederländer, als letzte europäische Nation, die Sklaverei ab. Es sollte jedoch noch bis 1873 dauern, bis man auch von einer faktischen Freiheit sprechen konnte, da erst in diesem Jahr die Pflicht der Ex-Sklaven entfiel, jährlich Arbeitsverträge mit den Plantagenbesitzern abzuschließen.


Kulie-Anwerbung und wirtschaftliche Entwicklung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Um den folgenden Mangel an Arbeitskräften auszugleichen, wurden Plantagen zusammengelegt; ihre Zahl sank zwischen 1862 und 1913 von 216 auf 79. Die Erntemenge des Hauptprodukts der Kolonie Suriname, Zucker, blieb hiervon unberührt und über Jahrhunderte beinahe konstant. Die Produktion von Kaffee, Kakao und Baumwolle wurde allerdings weit gehend eingestellt.
Auch wenn die wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft immer mehr sank, richtete sich die Kolonialpolitik weiterhin auf die Förderung dieses Sektors. Nach Ende der Sklaverei wurden, ähnlich wie in Niederländisch-Indien, Kulies angeworben. Sie verpflichteten sich für einen Zeitraum von fünf Jahren zur Arbeit auf den Plantagen; danach stand es ihnen frei, nach Hause zurückzukehren. Rund 30.000 Einwohner Britisch-Indiens und 33.000 Javaner kamen auf diesem Wege nach Suriname, wo sich zwei Drittel von ihnen dauerhaft ansiedelten. Die Immigration aus Indien beendete 1916 ein nationalistischer Aufstand, der sich gegen die Kulie-Anwerbung richtete, die Einwanderung aus Java versiegte aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten der Plantagen. Abgesehen von der Plantagenwirtschaft bestanden in Suriname wenig Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Entwicklung. Goldfunde verschafften einem Teil der ehemaligen Sklaven neue Arbeit, ein anderer fand eine Anstellung im wachsenden Regierungsapparat. Von einer industriellen Entwicklung des Landes konnte nur in sehr bescheidenem Maße die Rede sein.

13.08.2015

Coolitude (Khal Torabully)


Coolitude is a term coined by Mauritian poet Khal Torabully to describe the cultural interaction of the Indian or Chinese "coolie" diaspora, and by extension also similar migrations. It refers to a transcultural process, articulating imaginaries and cultures in non-essentialist ways.

Further reading
Khal Torabully, Cale d'étoiles-Coolitude (Azalées Editions, La Réunion, 1992)
Carter, Marina; Torabully, Khal (2002). Coolitude : an anthology of the Indian labour diaspora. London: Anthem. ISBN 1843310031.
Torabully, Khal, Voices from the Aapravasi Ghat - Indentured imaginaries, poetry collection on the coolie route and the fakir's aesthetics, Aapravasi Ghat Trust Fund, AGTF, Mauritius,November 2, 2013.
External links
Marina Carter and Khal Torabully, Coolitude: An Anthology of the Indian Labor Diaspora (2002), page from Anthem Press website
Khaleel Torabully, "The coolies' odyssey",[dead link] UNESCO Courier (October 1996)
Khal Torabully, "Créolité, Coolitude, Créolisation: Les imaginaires de la relation", at Africultures website (2006)
Véronique Bragard, Torabully biography, at the île en île website (CUNY)
Véronique Bragard, "Transoceanic echoes: coolitude and the work of the Mauritian poet Khal Torabully", International Journal of Francophone Studies 8.2 (August 2005)
Véronique Bragard, "Voyages into Coolitude: A Comparative and Textual Analysis of Kala Pani Womens Cross-Cultural Creative Memory", thesis abstract
Paget Henry, Review of Marina Carter and Khal Torabully, Coolitude: An Anthology of the Indian Labor Diaspora, from H-Net
Voices from the Aapravasi Ghat, http://www.potomitan.info/torabully/voices.php
HILL COOLIES OR DHANGARS http://www.indiana.edu/~librcsd/etext/scoble/
COOLIE - ENCYCLOPAEDIA BRITANNICA : http://www.britannica.com/topic/coolie-Asian-labourer
CHINESE COOLIES http://www.imperialchina.org/coolie.html
Chinese coolie trade, https://web.archive.org/web/20150701053253/http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?res=9B0DE2D61539EF34BC4152DFB1668388669FDE
Slave trade, coolie trade: http://facweb.northseattle.edu/cadler/Global_Dialogues/Readings/Monkey_Hunting_Readings/Slave%20Trade%20Coolie%20Trade.pdf
UK National Archives : http://www.nationalarchives.gov.uk/help-with-your-research/research-guides/indian-indentured-labourers/
Facebook page : https://www.facebook.com/pages/Coolitude/240942269264444

Coolie



From Wikipedia, the free encyclopedia
For other uses, see Coolie (disambiguation).
Coolie labourer in Zhenjiang, China, with bamboo pole to hoist and carry heavy loads.C. 1900
A coolie (alternatively spelled cooli, cooly, quli, koelie, and other such variations), during the 19th and early 20th century, was a term for a locally sourced unskilled labourer hired by a company, mainly from the Indian subcontinent or Southern China.
Today, it is used varyingly as a legal inoffensive word (for example, in India for helpers carrying luggage in railway stations)[1] and also used as a racial slur in Africa for certain people from Asia,[2] particularly in South Africa.[3]


Etymology
The origins of the word are uncertain but it is thought to have originated from the name of a Gujarati sect (the Kolī, who worked as day labourers) or perhaps from the Tamil word for a payment for work, kuli (கூலி).[4][5] An alternative etymological explanation is that the word came from the Urdu qulī (क़ुली, قلی), which itself could be from the Turkish word for slave, qul.[4] The word was used in this sense for labourers from India. In 1727, Dr. Engelbert Kämpfer described "coolies" as dock labourers who would unload Dutch merchant ships at Nagasaki in Japan.[6][7]

The Chinese word (pinyin: kǔlì) literally means "bitterly hard (use of) strength", in the Mandarin pronunciation.
Slavery
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Related[show]

History of the Coolie trade

An early trade in Asian labourers is believed to have begun sometime in or around the 16th century. Social and political pressure led to the abolition of the slave trade throughout the British Empire in 1807, with other European nations following suit. Labour-intensive industries, such as cotton and sugar plantations, mines and railway construction, in the colonies were left without a cheap source of manpower.[8] As a consequence, a large scale slavery-like trade in Asian (primarily Indian and Chinese) indentured labourers began in the 1820s to fill this vacuum. Some of these labourers signed contracts based on misleading promises, some were kidnapped and sold into the trade, some were victims of clan violence whose captors sold them to coolie brokers, while others sold themselves to pay off gambling debts.[9][10] British companies were the first to experiment with this potential new form of cheap labour in 1807, when they imported 200 Chinese men to work in Trinidad.

The coolie trade was often compared to the earlier slave trade and they accomplished very similar things.[11][12][13]