Die Basler Firma Burckhardt & Cie. betrieb zwischen 1789 und 1812 einen weltweiten Grosshandel mit Tüchern, Baumwoll- und Farbstoffen, aber auch mit so genannten Kolonialwaren, Zucker, Kaffe und Kakao. Die geschäftlichen Aktivitäten der Burckhardts und die Integration ihres Hauses in das Geflecht der internationalen Handelsbeziehungen im Zeitlalter Napoleons bieten Stoff für ein wichtiges Kapitel der Basler Wirtschaftsgeschichte. Dabei gibt das Buch eine Antwort auf die noch heute brisante Frage nach den Verstrickungen von Schweizer Kaufleuten in den so genannten Dreieckshandel zwischen Europa, Afrika und Amerika und im Besonderen in das Geschäft mit dem Sklavenhandel.
Yvonne: Sehr reduziert auf die Aufarbeitung der Handelsbeziehungen aus dem Nachlass. Mit Fokus auf die Beziehungen zwischen dem Basler Unternehmen und dem des Sohnes Christoph Bourcard in Nantes, dem französischen Haupthafen im Dreieckshandel. Interessant durch die Beschreibung der damals herrschenden kriminellen Handelsstrategien wie internationaler Schmugel und dem Betreiben von Kaper- und Aventouriesschiffen.
Kaum Informationen zum Sklavenhandel selbst oder zur Gestaltung und Manufaktur der Indiennes.
