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| http://www.hanneloreck.de/texte2003/loreck_vorwand.pdf |
Ornament-Werden - Weiblichkeit - Frauenarbeit - Sterotypisierung - Textilität - Suriname - Sklaverei - Kotomisi - Plantocrcacy - Repräsentation - Postkolonialismus - Schweiz - Dreieckshandel - Curaçao - Dutch Colonialism - Coolitude - Plantagenökonomie
30.03.2015
"Tjipetir"
Seit Jahren werden gummiartige Platten mit der Inschrift "Tjipetir" an Nordeuropas Stränden angeschwemmt und beschäftigen viele Sammler. Woher kommt das mysteriöse Strandgut?
Die Tage nach einem Gewitter sind Steve Trewhellas Tage. Dann kann der Brite Strandgut sammeln, das das Meer massenweise angeschwemmt hat. An einem dieser Tage im November 2014 fand der Taucher und Fotograf eine quadratische gummiartige Platte mit der Inschrift "Tjipetir" am Chesil Beach in Dorset an der Südküste Englands.
Trewhella, leidenschaftlicher Strandgutsammler und Hobbyforscher, ist dort schon so einiges begegnet: ein Robbenbaby, eine Radarreflektorboje und Sexspielzeug. Auch von den "Tjipetir"-Platten hatte Trewhella schon gehört. "Trotzdem war es ziemlich aufregend, den Block zu finden", sagt er.
Nicht nur in England, auch an den Atlantikküsten und Nordseestränden von Spanien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Dänemark, Norwegen und Schweden tauchten die geheimnisvollen Platten auf.
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24.03.2015
22.03.2015
20.03.2015
black maria
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| Eine Mariendarstellung der Designer von der Firma Ikiré Jones auf einem Einstecktuch - mit wichtigen neuen Details. |
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19.03.2015
"Gender als Alibi" Spivak
... wenn der kolonist zum feminist wird: wenn er die braune frau vor dem braunen mann rettet
gender als legitmationsstrategie für kolonialismus
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17.03.2015
Absam Museum Tirol, Frauenarbeit
1847 ist die jüngste Arbeiterin in der Absamer Textilfabrik gerade 12 Jahre alt. In den folgenden Jahrzehnten werden aber auch 10-jährige Mädchen bis zu 13 Stunden an den Spinnmaschinen arbeiten. Die ab 1800 auch in Österreich gebauten Fabriken brauchen keine qualifizierten Arbeitskräfte. Im Gegenteil, je besser ein Betrieb mit Maschinen ausgestattet war, desto eher wurden Frauen und Kinder als billige Anlern-Arbeitskräfte eingesetzt. Arbeitserziehung
Aber schon der absolutistische Staat des 18. Jahrhunderts war ein Freund und Förderer der Kinderarbeit. Noch vor der Einführung der Schulpflicht etabliert Maria-Theresia – heute oft als »wahre Mutter des Volkes« verklärt – ein System der Arbeitserziehung: In Spinnschulen sollten die zunehmend verarmenden Untertanen ( Bettler- und Landstreicher»unwesen«) zur modernen Arbeit in der Fabrik erzogen werden. Die harte Arbeit in den Manufakturen und später dann in den Fabriken war begleitet von einer »pädagogischen« Rechtfertigung: Fabriksherren sahen sich als Wohltäter und Menschenfreunde, da sie mit ihren Frauen- und Kinder-Arbeitsplätzen ein Leben jenseits von »Müssiggang« und »Laster« garantierten.
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08.03.2015
Welthandel am Beispiel der Handelsfirma der Gebrüder Volkart 1851-1999
In diesem Projekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt wird, sollen die Mechanismen des Welthandels am Beispiel des Schweizer Handelshauses Gebrüder Volkart untersucht werden. Volkart exportierte ab 1851 Baumwolle und andere Kolonialwaren aus Indien und wurde bis Mitte des 20. Jahrhunderts zu einer der bedeutendsten Kaffee- und Baumwollhandelsfirmen der Welt. Für die Untersuchung kann auf einen umfangreichen, bisher weitgehend unerschlossenen Quellenbestand zurückgegriffen werden. Die Studie wird durch drei Hauptthesen strukturiert: Erstens wird die Annahme vorausgesetzt, dass die Expansion der Weltwirtschaft nicht unabhängig von persönlichen Interaktionen, die sich zu Netzwerken verdichten, gedacht werden kann. Zweitens soll die Vermutung geprüft werden, dass Welthandelsfirmen in den jeweiligen Gastländern auf leistungsfähige lokale Handels- und Produktionsnetze trafen, die ihnen den Aufbau von Geschäftsbeziehungen erleichterten, an deren Geschäftspraktiken sie sich aber anzupassen hatten. Drittens soll das historische Material mit der These konfrontiert werden, dass die Generierung von Vertrauenskapital zentral für den geschäftlichen Erfolg war. Damit strebt das Projekt in doppelter Hinsicht einen Brückenschlag an: einerseits zwischen Wirtschafts- und Kulturgeschichte, andererseits zwischen nationaler Geschichte und Globalgeschichte.
«Die Schweizer betrieben sozusagen einen Sekundärimperialismus»
Es ist ein neues historisches Trendthema: Die Schweiz und der Kolonialismus. Forscher Christof Dejung über Sklavenschiffe, Missionare und Schweizer Grossunternehmer, die mit den Briten wetteiferten.
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The Sable Venus on the Middle Passage: Images of the Transatlantic Slave Trade
There is the journey to Africa — for example, the journeys of Jung to North Africa in 1920 and to East Africa in 1925-26, as well as the journey of Jungians to South Africa in 2007. There is also the journey from Africa. Of journeys from Africa, the most universal is the journey of all humanity from Africa, as the evidence of mitochondrial DNA has conclusively proved, but there is also another journey from Africa, not of all humanity, but the journey of Africans in the transatlantic slave trade — the "night sea journey" of the Middle Passage to the Americas.