Ornament-Werden - Weiblichkeit - Frauenarbeit - Sterotypisierung - Textilität - Suriname - Sklaverei - Kotomisi - Plantocrcacy - Repräsentation - Postkolonialismus - Schweiz - Dreieckshandel - Curaçao - Dutch Colonialism - Coolitude - Plantagenökonomie
16.04.2014
13.04.2014
Sprachstanderhebung in der asylpolitik
Besonders wichtig ist auch der Beitrag von Sabine Gatt, der die
Flüchtlingsproteste in Österreich aufnimmt. Gatt erläutert die
österreichische ausschließende Asylpolitik, in der Integration als
einseitiges Projekt gedacht wird, die von Flüchtlingen – und insgesamt
Menschen mit Migrationshintergrund – zu erbringen sei. Nationalität
werde dabei besonders über Sprache her- und Flüchtlinge als defizitär
dargestellt. Auf diese Weise werde von der österreichischen Regierung
die „Einführung von Sprachstanderhebungen vor Zuzug“ (S. 142)
gerechtfertigt. Das auf Sprache basierende „Nationsnarrativ“ werde
„durch ein Emanzipationsnarrativ“ (S. 141) ergänzt: Patriarchat würde
‚andere Kulturen‘ kennzeichnen und Bildungszwang (etwa
„Sprachstanderhebungen“) zuwandernden Frauen einen Ausweg aus
patriarchalischen Strukturen eröffnen. Gatt hierzu: „Über die binäre und
hierarchisierende Konstruktion von eigener und fremder Kultur dient die
Externalisierung des Patriarchats dazu, die eigene Kultur davon
freizusprechen.“ (S. 142) Gatt arbeitet die Interessen österreichischer
Politik heraus und wie sie Flüchtlinge marginalisiert und zum Schweigen
bringt.
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11.04.2014
20.03.2014
19.03.2014
Merce Cunningham I, 1963
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————————————
Andy WARHOL
Merce Cunningham I, 1963
Sérigraphie et peinture aérosol sur toile
90,2 x 69 cm
New York, Mugrabi Collection
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tanz
09.03.2014
Latin@s in the World-System: Decolonization Struggles in the Twenty-First Century
Contributors Immanuel Wallerstein, Enrique Dussel, Walter Mignolo, Agustin Lao, Lewis Gordon, James V. Fenelon, Roberto Hernandez, James Cohen, Santiago Slabosky, Susanne Jonas, and Thomas Reifer. By the mid-twenty-first century, white Euro-Americans will be a demographic minority in the United States and Latino/as will be the largest minority (25 percent). These changes bring about important challenges at the heart of the contemporary debates about political transformations in the United States and around the world. Latino/as are multiracial (Afro-latinos, Indo-latinos, Asian-latinos, and Euro-latinos), multi-ethnic, multireligious (Jewish, Catholic, Protestant, Muslim, indigenous, and African spiritualities), and of varied legal status (immigrants, citizens, and illegal migrants). This collection addresses for the first time the potential of these diverse Latino/a spiritualities, origins, and statuses against the landscape of decolonization of the U.S. economic and cultural empire in the twenty-first century. Some authors explore the impact of Indo-latinos and Afro-latinos in the United States and others discuss the conflicting interpretations and political conflicts arising from the "Latinization" of the United States.
Blacks in the Dutch World
Blacks in the Dutch World examines the interaction between Black history
and Dutch history to gain an understanding of the historical
development of racial attitudes. Allison Blakely reveals cracks in the
self-image and reputation of Dutch society as a haven for those escaping
intolerance. Pervasive images of "the Moor" and "the noble savage" in
Dutch art and popular culture; "Black Pete," servant to Santa Claus in
Dutch Christmas tradition: these and many other cultural artefacts
reflect the racial stereotyping of Blacks that existed in the Dutch
world through slavery, servitude, and freedom. Blakely weighs the
proposition that factors unique to the modern period have contributed to
the creation of this racial imagery in Dutch folklore, art, literature,
and religion. By viewing evolving images of Blacks against the backdrop
of Western expansion, the agricultural, scientific, and industrial
revolutions, and the advent of modern secular doctrines, Blakely
discovers that humanism and liberalism, hallmarks of Dutch society since
medieval times, have been imperfect guardians against race bias. Blacks
in the Dutch World confirms that the existence of colour prejudice in a
predominantly "white" society does not depend on the presence of racial
conflict or even a significant "coloured" population. The origins are
related to the complex interaction of evolving social, cultural, and
economic phenomena.
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Repräsentation,
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07.01.2014
peitschenhieb
Zuckende Metapher für das Leben Die erste abstrakte Seidenstickerei ging unter dem Titel “Peitschenhieb” in die Annalen der Kunstgeschichte ein, obwohl sie ein Alpenveilchen zeigt. Seinem Schöpfer Hermann Obrist, einem Wegbereiter des Jugendstil, ist eine Ausstellung in Münster gewidmet, in der auch der berühmte Wandbehang(Nachbildung)zu sehen ist. “Wie die jähen, gewaltsamen Windungen der Schnur beim Knallen eines Peitschenhiebes erscheint uns diese rasende Bewegung. Bald dünkt sie uns ein Abbild der plötzlichen, gewaltsamen Elemente: ein Blitz – bald der trotzige Namenszug eines großen Mannes (...).” Das Motiv eines dynamisch abstrahierten Alpenveilchens, das Georg Fuchs in einem regelrechten Aufruhr von Worten 1896 für die Kunstzeitschrift Pan beschrieben hat, ist ein Geniestreich des Stickers, Bildhauers und Keramikers Hermann Obrist (1863-1927), dessen freimütige Umdeutungen natürlicher Vorbilder die Kunstkonventionen Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Kopf stellte und bei den Rezensenten bebendes Erstaunen hervorrief. Als der kurz nach seiner Entstehung (1895) so euphorisch von der Presse begrüßte Wandbehang mit dem Titel “Alpenveilchen” 1976/77 in der Ausstellung “Kunst und Dekoration 1851-1914 - Ein Dokument deutscher Kunst” auf der Darmstädter Mathildenhöhe gezeigt wurde, war seine Blütezeit längst vorbei. Das eigenwillige Stoffkunstwerk, entworfen von Hermann Obrist, gestickt von Berthe Ruchet und schließlich bekannt geworden unter dem Spitznamen “Peitschenhieb”, gilt als erste abstrakte Textilkunst Deutschlands und als ein wichtiger Wegbereiter für textile Jugendstilkunst. Von Juni bis Oktober 2007 weilte die schwungvolle Seidenstickerei auf Doppelgewebe gastweise in Darmstadt – allerdings in einer Kopie. Der Grund: Der Originalstoff hat nach hundert Jahren emsiger Ausstellungstortour in Fabrikat und Farbe gelitten und muss nun das Depot im Münchner Stadtmuseum hüten, damit er nicht vollends zerfällt. Um ihn jedoch weiterhin auswärts ausstellen zu können – die Nachfrage ist groß bei solch einem wegbereitenden Machwerk - wurde in der Paramentenwerkstatt in Darmstadt eine Replik nach Vorbild des Originals hergestellt. Drei Stickerinnen waren 647 Stunden mit Platt-, Stielstich und Nadelmalerei an dem 1,20 auf 1,84 Meter großen Wandbehang beschäftigt, um die vom Original abgepauste Motivlinie mit über 2.260 Meter Filofloss-Stickseide auf den nach Originalstoffen neu gewebten Grund zu übertragen. Das Stickgarn wurde zweifädig verstickt, im Schnitt zwei Meter pro Stunde und rund 12 bis 16 Meter pro Tag. Das Aufnähen der Werkzeichnung + Aufsticken der Unterlegfäden allein beanspruchte 71 Stunden, die Stickarbeiten beliefen sich auf weitere 554 Stunden. “Es ist die außergewöhnlichste Arbeit bislang in unserer Werkstatt”, sagt deren Leiterin Marie-Luise Frey-Jansen, die zweimal in München war, um dem Original auf den Stich zu kommen. “Wir haben eine Weile gebraucht, um die Kunstfertigkeiten darin aufzuspüren.” Millimeterweise wurde die Kopie anhand von Fotos dem Jugendstil-Original angeglichen. Akademisch könne man die Seidenstickerei nicht nennen, lobt Frey-Jansen den künstlerisch freien Impetus der weitgehend unbekannt gebliebenen Stickerin Berthe Ruchet, die Hermann Obrist vor der Jahrhundertwende im hauseigenen Stickatelier in München mit Aufträgen versorgte. Obrists “Peitschenhieb” bricht in mehrfacher Hinsicht mit den Stickereigewohnheiten, die bis ins 20. Jahrhundert das Nadelkunsthandwerk prägten: Ungewöhnlich sind etwa die experimentellen Abänderungen in der Stichrichtung, die für ein belebendes Changieren der Lichtreflexe auf dem Garn sorgt. Zugleich wird dadurch eine enorme Dynamik in der Linienführung erzeugt, was dem abstrahierten Blütenmotiv assoziative Vielschichtigkeit beschert. Die Natur galt dem Schöpfer kunstvoller Verzierungen stets als Ausgangspunkt für seine gestalterischen Ideen. “Nur drei Dinge giebt es für den schaffenden Geist”, so zitiert 1896 die Zeitschrift Pan Hermann Obrist in dem Artikel von Georg Fuchs: “Hier bin Ich, da ist die Natur, dort der Gegenstand, den ich verzieren soll.” Von den Eltern in seinem juvenilen Beobachtungsdrang gefördert, studierte der gebürtige Schweizer Obrist jahrzehntelang die Formspiele im Tier- und Pflanzenreich, bis er seine Ideen für künstlerische Motive wie schlafwandlerisch – und befreit vom Nachahmungszwang - aus seinem organisch-botanischen Fundus schöpfte. Dass dem Wandbehang Hermann Obrists einst ein Alpenveilchen Modell stand, lässt sich nur erahnen: Denn der Stengel schnellt schwungvoll im rhythmisierten Wellenschlag und die Knospen, im selben Gelbton wie Stiel und Blätter gestickt, sind nur schwer vom Blattwerk zu unterscheiden – so weit treibt der gestalterische Freiheitsdrang seine Blüten. Mit seinen Umdichtungen von Naturformen hat Obrist allerdings bei den nachrückenden Künstlern Schule gemacht: Sowohl der Jugenstil als auch der Expressionismus haben die Freiheit der Dynamisierung und Abstrahierung des Naturvorbilds weiterentwickelt und damit bislang unbekannte Perspektiven auf die Wirklichkeit sichtbar gemacht. Der Jugendstilpionier Obrist sah die bildende Kunst dazu berufen, “das Leben und den Geist in der Natur uns schärfer und klarer zu zeigen, als wir im gewohnten bürgerlichen Leben zu sehen vermögen.” Die Kunst des Verzierens sah er nicht als profanen Schmuck an. Vielmehr solle sie “vorahnend zeigen”, wie sich die Wirklichkeit umgestalten lasse, damit sie leichter erträglich werde. Mit dem Peitschenhieb ist Obrist, nach Meinung des Jugendstilexperten Robert Schmutzler, ein verwandelnder Eingriff in die Realität geglückt. Er schreibt: “Auf der Grenzscheide zwischen Sinnzeichen und Ornament, zwischen abstrakter Dynamik und Repräsentation eines bestimmten Organismus entsteht eine visuelle Metapher für die aufzuckende, sich bäumende Kraft des Lebens selbst.” Bis Oktober wuchs die Kopie des echten Alpenveilchens nun unter der Obhut der Darmstädter Stickerinnen. Danach wurde der Wandbehang in seiner Heimstatt München für die Ausstellungspremiere in Münster zurechtgemacht. “Freiheit der Linie” heißt die Überblicks-Schau im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, die bis 17. Februar der Wirkungsgeschichte Hermann Obrists für die nachfolgenden Kunstrichtungen, Jugendstil und Expressionismus, auf den Grund geht. * | |||
11.12.2013
kariben
Kariben
Der Name Kariben bezieht sich im engeren Sinn auf ein Volk, das heute noch an der Südküste der Karibik in Venezuela, Guyana, Suriname und Nordbrasilien lebt. Die Eigenbezeichnung ist Kalihna bzw. Galibi. Ihre Sprache gehört der nach ihnen benannten im nördlichen Südamerika weiter verbreiteten Karibischen Sprachfamilie an.
Kalinago
Die Bezeichnung Kariben wird aber auch für das Volk verwendet, das die Spanier auf den ersten Entdeckungsreisen auf den Kleinen Antillen angetroffen hatten, die Insel-Kariben oder Kalinago. Diese sprachen eine gänzlich andere Sprache, die, wie die Sprache der Taíno zur Arawak-Sprachfamilie gehört. Sie waren das Ergebnis einer Vermischung von Arawaks und von Kariben (Kalihna/Galibi), die vom Festland auf die Inseln vorgedrungen waren. Von den Insel-Kariben leben heute etwa 3.500 auf der Karibikinsel Dominica, wo 1903 von den Briten ein Reservat eingerichtet wurde. Ihre Sprache ist ca. um 1920 verschwunden.
Garifuna
Aus einer Vermischung von Insel-Kariben und Afrikanern sind die Garifuna, die Schwarzen Kariben, entstanden, die auf Grund von Deportationen im 18. Jahrhundert auf dem Festland leben und bis heute die Arawak-Sprache Igneri sprechen.
Historische Misshandlung und Begriffsverwirrung
Humboldt beschreibt, daß Kolumbus die Furcht vor den Kariben mit der weitverbreiteten Gewohnheit des Kannibalismus bei den Indigenen Südamerikas begründete und benutzte die Ähnlichkeiten, um die Kariben beim Papst anzuschwärzen und eine Erlaubnis für ihre Versklavung zu erwirken:
„Später wurde der Licenciat Rodrigo de Figueroa vom Hofe beauftragt (1520), auszumachen, welche Völkerschaften in Südamerika für caraibischen oder canibalischen Stammes gelten könnten, und welche Guatiaos wären, das heißt friedliche, von lange her mit den Castilianern befreundete Indianer. Dieses ethnographische Actenstück, »el auto de Figueroa« genannt, ist eine der merkwürdigsten Urkunden für die Barbarei der ersten Conquistadoren. Nie hatte Systemsucht so trefflich dazu gedient, die Leidenschaften zu beschönigen. Unsere Geographen gehen nicht willkürlicher zu Werke, wenn sie in Centralasien mongolische und tartarische Völker unterscheiden, als Figueroa, wenn er zwischen Canibalen und Guatiaos die Grenze zog. Ohne auf die Sprachverwandtschaft zu achten, erklärte man willkürlich alle Horden, denen man Schuld geben konnte, daß sie nach dem Gefechte einen Gefangenen verzehrt, für caraibisch. Die Einwohner von Uriapari (der Halbinsel Paria) wurden Caraiben, die Urinacos (die Uferbewohner am untern Orinoco oder Urinucu) Guatiaos genannt. Alle Stämme, die Figueroa als Caraiben bezeichnete, waren der Sklaverei verfallen; man konnte sie nach Belieben verkaufen oder niedermachen. In diesen blutigen Kämpfen wehrten sich die caraibischen Weiber nach dem Tode ihrer Männer mit so verzweifeltem Muthe, daß man sie, wie Anghiera sagt, für Amazonenvölker hielt.“
– Alexander von Humboldt: Reise in die Aequinoctialregionen …
Der Name Kariben bezieht sich im engeren Sinn auf ein Volk, das heute noch an der Südküste der Karibik in Venezuela, Guyana, Suriname und Nordbrasilien lebt. Die Eigenbezeichnung ist Kalihna bzw. Galibi. Ihre Sprache gehört der nach ihnen benannten im nördlichen Südamerika weiter verbreiteten Karibischen Sprachfamilie an.
Kalinago
Die Bezeichnung Kariben wird aber auch für das Volk verwendet, das die Spanier auf den ersten Entdeckungsreisen auf den Kleinen Antillen angetroffen hatten, die Insel-Kariben oder Kalinago. Diese sprachen eine gänzlich andere Sprache, die, wie die Sprache der Taíno zur Arawak-Sprachfamilie gehört. Sie waren das Ergebnis einer Vermischung von Arawaks und von Kariben (Kalihna/Galibi), die vom Festland auf die Inseln vorgedrungen waren. Von den Insel-Kariben leben heute etwa 3.500 auf der Karibikinsel Dominica, wo 1903 von den Briten ein Reservat eingerichtet wurde. Ihre Sprache ist ca. um 1920 verschwunden.
Garifuna
Aus einer Vermischung von Insel-Kariben und Afrikanern sind die Garifuna, die Schwarzen Kariben, entstanden, die auf Grund von Deportationen im 18. Jahrhundert auf dem Festland leben und bis heute die Arawak-Sprache Igneri sprechen.
Historische Misshandlung und Begriffsverwirrung
Humboldt beschreibt, daß Kolumbus die Furcht vor den Kariben mit der weitverbreiteten Gewohnheit des Kannibalismus bei den Indigenen Südamerikas begründete und benutzte die Ähnlichkeiten, um die Kariben beim Papst anzuschwärzen und eine Erlaubnis für ihre Versklavung zu erwirken:
„Später wurde der Licenciat Rodrigo de Figueroa vom Hofe beauftragt (1520), auszumachen, welche Völkerschaften in Südamerika für caraibischen oder canibalischen Stammes gelten könnten, und welche Guatiaos wären, das heißt friedliche, von lange her mit den Castilianern befreundete Indianer. Dieses ethnographische Actenstück, »el auto de Figueroa« genannt, ist eine der merkwürdigsten Urkunden für die Barbarei der ersten Conquistadoren. Nie hatte Systemsucht so trefflich dazu gedient, die Leidenschaften zu beschönigen. Unsere Geographen gehen nicht willkürlicher zu Werke, wenn sie in Centralasien mongolische und tartarische Völker unterscheiden, als Figueroa, wenn er zwischen Canibalen und Guatiaos die Grenze zog. Ohne auf die Sprachverwandtschaft zu achten, erklärte man willkürlich alle Horden, denen man Schuld geben konnte, daß sie nach dem Gefechte einen Gefangenen verzehrt, für caraibisch. Die Einwohner von Uriapari (der Halbinsel Paria) wurden Caraiben, die Urinacos (die Uferbewohner am untern Orinoco oder Urinucu) Guatiaos genannt. Alle Stämme, die Figueroa als Caraiben bezeichnete, waren der Sklaverei verfallen; man konnte sie nach Belieben verkaufen oder niedermachen. In diesen blutigen Kämpfen wehrten sich die caraibischen Weiber nach dem Tode ihrer Männer mit so verzweifeltem Muthe, daß man sie, wie Anghiera sagt, für Amazonenvölker hielt.“
– Alexander von Humboldt: Reise in die Aequinoctialregionen …
09.12.2013
06.12.2013
30.11.2013
Luddismus
Luddismus
Die Ludditen waren Textilarbeiter, die gegen die Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen im Zuge der Industriellen Revolution kämpften und dabei auch gezielt Maschinen zerstörten. Die nach ihrem legendenumwobenen fiktiven Anführer Ned Ludd benannte Bewegung wurde bis 1814 militärisch niedergeschlagen. Zahlreiche Beteiligte wurden hingerichtet oder nach Australien deportiert.
Ned Ludd
Aufrufe der Ludditen waren ungeachtet der eigentlichen Urheberschaft häufig mit Ned Ludd, der auch King Ludd, General Ludd oder Captain Ludd genannt wurde, unterzeichnet. Ned Ludd fungierte als fiktiver Anführer der Ludditen und kollektives Pseudonym der unterschiedlichen Gruppen. Er war der Wiedergutmacher oder Große Vollstrecker, der die traditionellen Rechte der Handwerker und Gesellen verteidigte.[1]Geschichte
Die Bewegung entstand 1811 in Nottingham. Bis 1812 verbreitete sie sich über ganz England. Dabei zerstörten die Ludditen zahlreiche Woll- und Baumwollspinnereien. Die größte Stärke entwickelten sie im November 1811 in Nottinghamshire, Anfang 1812 in West Riding of Yorkshire und ab März 1812 in Lancashire. Regelrechte Schlachten lieferten sich die Ludditen mit dem Militär in Burtons’ Mill in Middleton und in Westhoughton Mill, beide in Lancashire. Andere Angriffsziele waren Richter und Lebensmittelhändler, da den Richtern ein zu hartes Vorgehen gegen Ludditen vorgeworfen wurde, während die Lebensmittelhändler bezichtigt wurden, den geringen Lohn der Arbeiter erpresserisch für ihre Waren zu fordern.In der Folge wurde „Maschinenstürmerei“ (Sabotage) zum Kapitalverbrechen erklärt und die Bewegung militärisch niedergeschlagen. Zahlreiche Ludditen wurden nach Massenprozessen hingerichtet oder nach Australien deportiert.
Der Luddismus ist einer der großen Kampfzyklen der englischen Arbeiterklasse Anfang des 19. Jahrhunderts. Er ist eingebettet in eine allgemein zunehmende Unruhe, die z. B. 1817 zum Aufstand von Pentrich führte.
Rezeption
In der Rezeption fortschrittsgläubiger politischer Richtungen, wie Liberalismus und später Sozialdemokratie und Leninismus, wurden die Ludditen als reaktionär und technikfeindlich wahrgenommen.Edward Palmer Thompson
Edward Palmer Thompsons Buch: The Making of the English Working Class trug auch in einer breiteren Öffentlichkeit zu einem neuen Verständnis des Luddismus bei. Laut Thompson waren die Ludditen in der Hauptsache nicht Gegner der neuen Technik, sondern Gegner der neuen Wirtschaftsbeziehungen (so Abschaffung der Festpreise), die im Zuge ihrer Einführung durchgesetzt werden sollten.Die Maschinen seien dabei nicht wahllos als vermeintliche Verursacher dieses Wandels angegriffen worden. Die Zerstörung der Maschinen war demgemäß eine organisierte und gezielte Aktionsform, die sich gegen bestimmte Eigentümer richtete, die zur Einhaltung der alten Regelungen bewegt werden sollten, während Maschinen anderer Eigentümer häufig verschont blieben. Die hohe Effizienz, Zielgerichtetheit und Organisiertheit der luddistischen Aktionen mit bis zu 100 Teilnehmern gilt Thompson auch als Anzeichen der großen Akzeptanz der Ludditen in ihren Gemeinden.
Insgesamt erscheinen nach Thompson die lange Zeit auch in der Linken üblichen Vorstellungen – Ludditen sind randalierende Verbrecherbanden oder beschränkte Arbeiter, die in den Maschinen selbst die Ursache ihres Elends sehen – als Fortsetzung der damaligen Propaganda von Regierung und Eigentümern. In Wirklichkeit waren die Ludditen nichts weiter als Menschen, die sich zur Verteidigung ihrer Interessen zusammenfanden und nach erfolgversprechenden Wegen suchten.
Lord Byron
Einer der wenigen prominenten Fürsprecher der Ludditen und Gegner der Repressionsmaßnahmen war Lord Byron. So verteidigte er in seiner Jungfernrede am 27. Februar 1812 die Aktionen der Ludditen seines Wahlkreises Nottinghamshire im House of Lords des britischen Parlaments.[2] Er wandte sich auch 1812 mit einer mäßigenden Rede gegen das Frame Breaking Bill. 1816 feierte er die Ludditen in seinem Gedicht Song of the Luddites:- As the Liberty lads o’er the sea
- Bought their freedom, and cheaply, with blood,
- So we, boys, we
- Will die fighting, or live free,
- So we, boys, we
- And down with all kings but King Ludd!
- When the web that we weave is complete,
- And the shuttle exchanged for the sword,
- We will fling the winding-sheet
- O'er the despot at our feet,
- We will fling the winding-sheet
- And dye it deep in the gore he has pour'd.
- Though black as his heart its hue,
- Since his veins are corrupted to mud,
- Yet this is the dew
- Which the tree shall renew
- Yet this is the dew
- Of Liberty, planted by Ludd!
Neo-Luddismus
Auch im 20. und 21. Jahrhundert gibt es luddistische Strukturen wie die Adbusters Media Foundation, eine konsumkritische Organisation. Andere luddistische Gruppen wie das deutsche „Hekla-Empfangskomitee“ oder die italienische „Nucleo Olga Federazione Anarchica Informale Fronte Rivoluzionario Internazionale“ unternehmen Brandanschläge auf Verkehrsmittel oder Anschläge auf Personen, die sich mit Kern- oder Nanotechnologien beschäftigen.[3]29.11.2013
Der »Zug der Tränen«
1829 erschien Gottfried Dudens »Bericht über eine Reise nach den westlichen Staaten Nordamerikas«. Dieses Buch bildete eine der großen Ursachen für die Massenauswanderung der Deutschen nach Amerika in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts. Zwar war das Buch teilweise unrealistisch, aber es fiel auf fruchtbaren Boden. In Deutschland herrschte Aufbruchstimmung, weil das einfache Volk immer mehr verarmte. Am schlimmsten war es wohl um die Arbeiter bestellt, die, ausgebeutet, unterernährt und unterbezahlt, um ihr Existenzminimum rangen. Die hungernden Massen zogen zu tausenden in die Städte, um ihr trostloses Dasein auf dem Lande gegen ein noch erbarmungswürdigeres in den Fabrikhallen zu vertauschen. Der Haß gegen die Fabrikherren, Großgrundbesitzer, Emporkömmlinge und Beamten wuchs im Latenten, aber da sich die darbenden Massen in ihrem Unmut nicht Luft machen konnten, flohen sie aus der Welt ins Sektierertum, in Utopien und in Wunschträume. Märchen und Kolportage-Romane blühten um diese Zeit, aber es gab noch ein realeres Fluchtziel: Amerika.
Begierig griffen die Deutschen nach Büchern, wie sie ein Duden geschrieben hatte, berauschten sich an Abenteuern und Bildern aus der Neuen Welt, versetzten sich auf die Prärien, ins Land der Indianer, ließen sich auf deutschen Bühnen oder in deutschen Romanen den Dollar-Millionär, den »reichen Onkel aus Amerika«, vorgaukeln, verschlangen Berichte über Deutsche, die drüben ihr Glück gemacht hatten. Die wirtschaftlichen Vorteile der Staaten mit ihrem guten Boden und den billigen Farmen, die Propaganda von Schiffahrts- und Eisenbahngesellschaften, Landspekulanten und westlichen Staaten, die die Besiedlung vorantreiben wollten und deutsche Bauern und Handwerker zur Auswanderung veranlaßten - all das trug zur Auswanderung bei. Der Zusammenbruch der deutschen Textilindustrie veranlaßte Fabrikarbeiter zur Emigration; in den vierziger Jahren trieben Dürren und Hungersnöte tausende von Pfälzern zur Emigration. Politische Unruhen ließen Liberale nach Amerika gehen, viele wollten sich der Wehrpflicht entziehen, die harten Mischehengesetze in Bayern trieben manche Paare ins freiere Amerika, der Goldrausch veranlaßte massenhafte Auswanderungen, zweit- und drittgeborene Bauernsöhne, für die in der Alten Welt kein Platz mehr war, Taugenichtse, die im Westen Amerikas ihr Glück suchten, der Polizei lästige und abgeschobene Personen - alle strömten nach Amerika, das für die Deutschen ein ähnliches Ziel wurde wie für ihre mittelalterlichen Vorfahren der Osten.
Vor 1820 stellten die Engländer die größte Zahl der Auswanderer, nach 1830 waren es die Deutschen, über fünf Millionen sind im 19. Jahrhundert dorthin ausgewandert. Viele blieben im Osten, aber die meisten zogen in den Mittelwesten und später in den Westen. Sie folgten der irischen und ungarischen Einwanderungswelle; kulturell und sozial standen sie auf einer höheren Stufe als die Iren.
Die Schwierigkeiten, mit denen sie in der Neuen Welt fertig werden mußten, waren nicht unerheblich. Im Osten war der Arbeitsmarkt bald gespannt. Einwanderfeindliche Strömungen vergällten ihnen das Leben. Manchen gelang es nicht, Fuß zu fassen; aber nur wenige kehrten nach Deutschland zurück. Für die meisten begann doch ein glücklicheres, freieres, weniger tränenreiches Dasein als in ihrer alten Heimat. Was ihnen an Leid erspart wurde, lastete dann umso stärker auf den Ureinwohnern. Die ersten, die dem Druck und dem Ansturm der ansässigen Siedler und der Neuankömmlinge ausgesetzt waren, waren die ursprünglichen Bewohner der östlichen Staaten. Rücksichtslos wurden sie nach Westen getrieben.
»Beklagenswert
bleiben die Schicksale dieses unglücklichen Volkes und groß die Leiden, welche
die stärksten Seelen unter denselben fühlen müssen bei der Trennung von dem
Land, in dem sie und ihre Väter geboren wurden. Ich habe neuerlich eine
Abteilung dieser Überzügler (d. i. Vertriebenen) gesehen, wie sie soeben über
den Mississippi gesetzt wurden. Die Ärmeren waren durchgängig in ihren
gewöhnlichen Stumpfsinn versunken, äußerten weder Freude noch Schmerz, die
Häuptlinge und die besseren Familien aber schienen unter der Last ihres Jammers
zu unterliegen. Es war ein schmerzvoller Anblick, sie hinüberstarren zu sehen
auf das östliche Ufer des Mississippi.«
Der
Verfasser dieser Zeilen war der deutsche Schriftsteller Charles Sealsfield alias
Karl Anton Postl, seine Schilderung bezieht sich auf die Vertreibung der Creek-Indianer.
Die Creek
und die mit ihnen kulturell verwandten Stämme der Cherokee, Chickasaw, Chocktaw
und Seminolen waren früh mit den Weißen in Berührung gekommen. Sie lebten in
Georgia, Alabama, den Karolinas und Tennessee, die Seminolen in Florida.
Spanier, Engländer und Franzosen buhlten um ihre Gunst, und jede Partei
bemühte sich, die Indianer zu betrügen, wo immer es möglich war.
Der
Einfluß weißer Kultur auf diese Stämme wurde schon vergleichsweise früh
wirksam. Daß wir aber über die Kultur der Creek in ihrer ursprünglichen Form
informiert sind, ist dem deutschen Reisenden Baron Philipp Georg Friedrich von
Reck zu verdanken, der 1733 und 1734 die amerikanischen Kolonien von
Massachusetts bis Georgia durchstreifte. In Georgia besuchte er die östlichen
Creek-Indianer, die er genau studierte. Seine Aufzeichnungen, die lange
verschollen waren, sind inzwischen in Bernatziks Völkerkunde gedruckt worden
und zählen zu den besten Quellen über diese Indianer.
Ein
anderer Deutscher ließ die wandernde Grenze hinter sich und ging in den
Indianerwesten. Er gehörte zu den farbenprächtigsten der frühen deutschen
Abenteurer in Amerika. Christian Gottlieb Priber aus Zittau war Doktor der
Rechtswissenschaften, Anwalt und dazu ein radikaler Utopist und Umstürzler.
Seine Lehren zwangen ihn zur Flucht nach Frankreich und England, wo er im Juni
1735 erschien, und schließlich nach Amerika. Nachdem er einige Zeit in
Charleston zugebracht hatte, wurde er der englischen Kolonialverwaltung
verdächtig, weil er gar zu laut die »natürlichen Rechte« forderte. Daraufhin
ging Priber 1736 allein und waffenlos zu den Indianern, von denen er anscheinend
etwas naive Vorstellungen hatte, und wurde einer der ihren. Übereinstimmung in
allen zeitgenössischen Berichten über Priber besteht darin, daß er
außerordentlich gebildet war, bewandert in Kunst und Wissenschaft, ein
wirklicher »Gentleman« - er sprach neben seiner Muttersprache fließend
englisch, französisch, holländisch, lateinisch und Eingeborenendialekte - aber
eben ein Utopist. Er nahm die Sitten der Indianer an, trug ihre Haartrachten,
ihre Bemalungen und ging wie sie beinahe nackt. Im heutigen östlichen
Tennessee, in der Cherokee-Stadt Groß Tellico, ließ er sich nieder, etwa 500
Meilen von Charleston entfernt. Er verfaßte eine Grammatik sowie ein
Wörterbuch der Cherokee-Sprache und ein Gesetzbuch, das er den Indianern
vorlegte und nach dem sie sich richteten. Da damit eine Art sozialistischer
Republik unter den Indianern entstand, erregte er erst recht das Mißtrauen der
Behörden. Priber war seiner Zeit weit voraus. Seine Gedanken erinnern an die
der französischen Sozialisten hundert Jahre später. In seinem Buch legte er
Gesetze für die Verwaltung des »Königreichs des Paradieses« fest, wie er
seine Staatsgründung nannte.
Coromantee
Coromantee
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Coromantee (derived from the name of the Ghanaian coastal town "Kormantse"), also called Coromantins, Coromanti or Kormantine was the English name given to Akan slaves from the Gold Coast or modern-day Ghana. The term Coromantee is now considered archaic as it simply refers to Akan people, and was primarily used in the Caribbean. Coromantins actually came from several Akan ethnic groups – Ashanti, Fanti, Akyem, etc. – presumably taken as war captives. Owing to their militaristic background and common Akan language, Coromantins organized dozens of slave rebellions in Jamaica and elsewhere in the Caribbean. Their fierce, rebellious nature became so notorious among white plantation owners in the 18th century that an Act was proposed to ban the importation of people from the Gold Coast despite their reputation as strong workers. The Akans had the single largest African cultural influence on Jamaica, including Jamaican Maroons whose culture and language was seen as a derivation of Akan. Names of some notable Coromantee leaders such as Cudjoe, Quamin, Cuffy, and Quamina correspond to Akan day names Kojo, Kwame, Kofi, and Kwamina, respectively.
History
Map of Ashanti Empire and the Gold Coast
Origin
In the 17th and 18th centuries, captive Africans from the Gold Coast area, modern-day Ghana, were sent to Caribbean colonies. Jamaica received a high percentage of people from this region because of Great Britain’s control of the Gold Coast. These would have included people sold by the Ashanti, but because of frequent wars between Akan groups, would have also included Ashanti, Fanti, and other Akan prisoners of war. White slave owners began to distinguish Africans by place of origin and attach behaviors and characteristics based on their ethnicity.[1] “Coromantee” (Twi: Kormantse) was defined as the region from where people came since they shared a common language today known as Twi, and this language formed the basis for membership in a loosely structured organization of people who socialized and helped one another. Edward Long, an 18th-century white Jamaican colonist who strongly advocated banning Coromantins, noted that this unity among the Akan groups played an important role in organizing plots and rebellions despite the geographical dispersion of Coromantins across different plantations. The organizational unity of Coromantins, due to their common background also contributed to a mutual aid society, burial group, and places to enjoy social entertainment.[2]
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Coromantee (derived from the name of the Ghanaian coastal town "Kormantse"), also called Coromantins, Coromanti or Kormantine was the English name given to Akan slaves from the Gold Coast or modern-day Ghana. The term Coromantee is now considered archaic as it simply refers to Akan people, and was primarily used in the Caribbean. Coromantins actually came from several Akan ethnic groups – Ashanti, Fanti, Akyem, etc. – presumably taken as war captives. Owing to their militaristic background and common Akan language, Coromantins organized dozens of slave rebellions in Jamaica and elsewhere in the Caribbean. Their fierce, rebellious nature became so notorious among white plantation owners in the 18th century that an Act was proposed to ban the importation of people from the Gold Coast despite their reputation as strong workers. The Akans had the single largest African cultural influence on Jamaica, including Jamaican Maroons whose culture and language was seen as a derivation of Akan. Names of some notable Coromantee leaders such as Cudjoe, Quamin, Cuffy, and Quamina correspond to Akan day names Kojo, Kwame, Kofi, and Kwamina, respectively.
History
Map of Ashanti Empire and the Gold Coast
Origin
In the 17th and 18th centuries, captive Africans from the Gold Coast area, modern-day Ghana, were sent to Caribbean colonies. Jamaica received a high percentage of people from this region because of Great Britain’s control of the Gold Coast. These would have included people sold by the Ashanti, but because of frequent wars between Akan groups, would have also included Ashanti, Fanti, and other Akan prisoners of war. White slave owners began to distinguish Africans by place of origin and attach behaviors and characteristics based on their ethnicity.[1] “Coromantee” (Twi: Kormantse) was defined as the region from where people came since they shared a common language today known as Twi, and this language formed the basis for membership in a loosely structured organization of people who socialized and helped one another. Edward Long, an 18th-century white Jamaican colonist who strongly advocated banning Coromantins, noted that this unity among the Akan groups played an important role in organizing plots and rebellions despite the geographical dispersion of Coromantins across different plantations. The organizational unity of Coromantins, due to their common background also contributed to a mutual aid society, burial group, and places to enjoy social entertainment.[2]
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28.09.2013
27.09.2013
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