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12.06.2011
08.06.2011
03.06.2011
02.06.2011
01.06.2011
Das Hemd der Königin
Elisabeth Vigée Le Brun, Marie-Antoinette en chemise ou en gaulle, 1783, Öl auf Leinwand, 92,7x73,1cm, Hessische Hausstiftung
Elisabeth Vigée Le Brun, Marie-Antoinette en chemise ou en gaulle, 1783, Öl auf Leinwand, 92,7x73,1cm, Hessische Hausstiftung
Nicht nur in Material und Muster ist das Kleid maximal von der traditionellen Hoftracht unterschieden, auch in der Handhabung bestehen deutliche Unterschiede. Die chemise liess sich si einfach wie ein Nachthemd über den Kopf ziehen und musste nur mit ein paar Schleifen am Rücken und einem Band als Gürtel in Form gebracht werden. Dadurch verkürzte sich doe Ankleidezeremonie um ein Vielfaches. Im Gegensatz zur robe à la francaise kann die chemise à la Reine deshalb einem Befreiungsschlag gleich: sie schmiegte sich luftig und weich um den Körper und erlaubte dern Trägerinnen sich ohne Einschränkung zu bewegen. (...) Angeblich hatte Rose Bertin das Kleid nach Vorbild von Creolinnen entworfen, welche diese Kleidung in den Hitzemonaten in der Karibik trugen.
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Birgit Schneider, Krise des Ornaments aus: kleidung im bild; hrsg von philipp zitzelsperger / textile studies 1; Berlin 2010
Elisabeth Vigée Le Brun, Marie-Antoinette en chemise ou en gaulle, 1783, Öl auf Leinwand, 92,7x73,1cm, Hessische Hausstiftung
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Dies bezeichnet den "tiefgreifenden modernen Substanzverlust der feudalen Herrschaft". In dessen Konsequenz spaltete sich Zeichen und Bezeichnetes - die Attribute der Herrschaft und der Körper des Königs - voneinander ab. Der drohende Substanzverlust konnte nur durch "gesteigerte Repräsentation kompensiert werden", das heisst durch den gesteigerten Einsatz und Verbrauch von Ornamenten. Das ererbte Zeremoniell verwandelte sich in Etikette.
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Die Krise des Ornaments geriet zu einem grossen Problem für die grösste der französischen Luxusindustrien, die ihre Produktion auf die Selbstdarstellung der Hochgeborenen mit opulenten Stoffen ausgerichtet hatte. (...) In Zusammenhang mit dieser Beschwerde stehen die vielen, letztendlich erfolglosen Versuche seit dem Ende des 17. Jahrhunderts, Calicos, also bedruckte Baumwollstoffe, am Hofe zu tragen, die den gemusterten Seiden auf preiswerte Weise Konkurrenz machten.
Birgit Schneider, Krise des Ornaments aus: kleidung im bild; hrsg von philipp zitzelsperger / textile studies 1; Berlin 2010
El Anatsui - wall art
El Anatsui. He is a Ghanian sculptor and professor who works with recycled materials. His pieces are gigantic textile-like sculptures made of found objects wired-together. Metal strips from the necks and tops of liquor bottles that were to be recycled, it is huge, richly textured, and sensuous - all belying the fact that it is made of rigid, unwanted materials. Yet another example of how anything looks good in great numbers. The rich metallic color brings to mind Ghana's famous goldsmith traditions, and its composition of strips gives a nod to the strip-woven cloth of Ghana, called 'kente'.
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