07.08.2015

Culture: The head scarf


Culture: The head scarf
APRIL 12, 2014 EBELANDI6 COMMENTS


Most people believe all African women wear headscarves. In fact, I remember a girl looking down on me because I said I did not wear it. It was a funny moment and I tried hard not to laugh but there I was being taught how to dress African by a girl who had only heard of Africa from books and the few friends she knew. However, the fact is she did not know so how could I get upset? Maybe she genuinely felt compelled to help me appreciate what she believed to be a quintessential part of grooming in my culture.



And in some African countries, the headscarf is indeed a staple in women’s clothing. However, Africa is a very diverse continent, not all of its inhabitants share the same traditions or preferences. In fact, even the city in which I was born has very distinct grooming rules based on the tribe one is from, and the personal choices one makes.

Dirk Valkenburg, "Slave Play" on a Sugar Plantation in Surinam, 1706-8


The scene is from the Dutch colony of Surinam (Dutch Guyana, South America), where Valkenburg stayed in 1706-08.

He was commissioned to work for a merchant from Amsterdan, Jonas Witsen, who owned three plantations in Surinam. The original plan was for Valkenburg to work for the plantation owner as an accountant and artist for four years, creating drawings and paintings that depicted daily life and the scenery at the plantations. Sickness prompted him to abandon his stay after two years, and only few paintings from the Surinam years survive.

The painting shows a party at the Palmeneribo plantation. Valkenburg focuses on the social life of the slaves, who are not depicted as stereotypes, but as distinct individuals. Valkenburg undoubtedly used the plantation slaves as models.

Many ways to wear a scarf or head wrap

colonial modern / suriname






Het wegloopersdorp mi sa lasi


suriname plantages

Immigrantenhuizen en een loods op plantage Morgenstond. Fotograaf: A.C.P. Curiel Bron: Tropenmuseum

Directeurswoning plantage Slootwijk (collectie Tropenmuseum)

Plantage Ma Retraite


Berg en Dal - Nederzetting Hernhutterse zendelingen

06.08.2015

The 19th-Century Slave Sculpture that Exposed Americans to Nudity in Art

by Allison Meier on August 5, 2015



Hiram Powers, “The Greek Slave – Daguerreotype” (1848–49), daguerreotype (courtesy Smithsonian American Art Museum)

The first nude sculpture of a woman widely seen by the American public depicted a slave, just decades before the Civil War. Measured Perfection: Hiram Powers’ Greek Slave now at the Smithsonian American Art Museum in Washington, DC explores the artistic processes behind one of the most popular, and controversial, 19th-century sculptures.


Hiram Powers, “Greek Slave” (1843), plaster (courtesy Smithsonian American Art Museum) (click to enlarge)

“If you had access to private collections or went on a Grand Tour, you might have seen this kind of artwork, but not if you were an average American,” Karen Lemmey, curator of sculpture and organizer of the exhibition, told Hyperallergic. Hiram Powers replicated “The Greek Slave” (1840s) in marble several times due to its huge success, where on an American tour it inadvertently became an abolitionist icon.

«Die Schweizer betrieben sozusagen einen Sekundärimperialismus»




 Es ist ein neues historisches Trendthema: Die Schweiz und der Kolonialismus. Forscher Christof Dejung über Sklavenschiffe, Missionare und Schweizer Grossunternehmer, die mit den Briten wetteiferten.

Um 1900 hatten die europäischen Staaten fast ganz Afrika unterworfen: Eine europäische Afrikareisende in Senegal (unbekanntes Datum). Bild: AFP (7 Bilder)
Von Linus Schöpfer
Redaktor Kultur
@L_Schoepfer 10.12.2012



Herr Dejung, inwiefern waren Schweizer in kolonialistische Aktivitäten im engeren Sinn involviert, zum Beispiel in den Sklavenhandel?
Schweizer Kaufleute vor allem aus Genf, Neuenburg und Basel investierten in Sklavenhandelsunternehmen und besassen teilweise auch eigene Sklavenschiffe. Darüber hinaus und in weit grösserem Mass waren sie indirekt involviert, indem sie mit Erlösen aus dem Sklavenhandel Geschäfte betrieben oder Rohstoffe verarbeiteten, die durch Sklavenarbeit auf den Markt gekommen waren, insbesondere Baumwolle.

Wie profitierte die Schweiz allgemein vom imperialen Kolonialismus?
Es gilt, den Staat Schweiz von der Wirtschaftsmacht Schweiz zu unterscheiden. Die offizielle Schweiz hegte zu keinem Zeitpunkt koloniale Ambitionen, wodurch sie sich von anderen Kleinstaaten wie Dänemark, Holland oder Belgien unterschied. Das ist allerdings nichts zu verwechseln mit einer kritischen Haltung: Die Schweizer Politik verstand den Kolonialismus als selbstverständlichen Bestandteil der modernen Welt. Das prägte auch die Schweizer Identität. So wurde auf der Landesausstellung 1896 in Genf unter anderem eine afrikanische Völkerschau gezeigt.



Und die Unternehmer?
Seitens der Schweizer Privatwirtschaft gab es Firmen, die sich global betätigten und die während der Kolonialzeit eine beachtliche Marktmacht aufbauen konnten. Diese Firmen machten sich die Kanonenbootpolitik der Imperialmächte zunutze und belieferten aktiv neu geöffnete Märkte wie China oder Japan. Die Schweizer betrieben sozusagen einen Sekundärimperialismus. Was wichtig ist: Für die wirtschaftlichen Akteure spielte die Nationalität lange Zeit überhaupt keine Rolle.

05.08.2015

Ferdinand Emmerich: Auf den Antillen


Ferdinand Emmerich, auch Ferdinand Emmerich-Hoegen (* 8. Juli 1858 in Viersen-Hamm; † 2. August 1930 in Pasing) war ein deutscher Forscher, Abenteuerer und Reiseschriftsteller. Er hatte 1886 in Palermo ein Medizinstudium abgeschlossen. In den folgenden Jahren war er als Weltreisender unterwegs. Wegen des Weltkrieges kehrt er 1915 nach Deutschland zurück und begann dann mit der schriftstellerischen Auswertung seiner Reisen. Er verfasste überwiegend Jugendromane im Stil von Expeditions- und Abenteuerberichten. Der Wahrheitsgehalt seiner Werke ist umstritten.


Auf den Antillen

Ferdinand Emmerich: Auf den Antillen - Kapitel 1
Quellenangabe

Navigation:
  • Kapitel 1
Die inselreiche Mündung des Amazonenstromes lag hinter mir. Der kleine Küstendampfer »Carianna« gab sich alle Mühe, gegen den starken Südsturm anzukämpfen, um seine zahlreichen Fahrgäste rechtzeitig in Belem zu landen. Die meisten wollten dort den Anschluß an den fälligen Postdampfer nach Europa erreichen, auf dem sie bereits Plätze belegt hatten. Der erste Offizier des Dampfers, ein junger Österreicher, mit dem ich mich wegen meines umfangreichen Gepäcks gut stellen mußte, fragte mich im Rauchzimmer, wo er eben den vierten Whisky-Soda auf meine Rechnung trank, so ganz nebenbei:
»Auf welchem Dampfer haben Sie Ihren Platz belegt?«
»Auf keinem. Ich nehme den ersten, der in Belem anläuft.«
»Na, dann können Sie sich ein paar Monate in dem Fiebernest aufhalten,« sagte der Offizier mit überlegener Miene.
»Warum denn, laufen die Dampfer dort nicht mehr an?«
»Selbstredend. Und noch dazu in verstärkter Anzahl. Aber sie sind alle bis auf den letzten Platz besetzt, wegen der Ausstellung.«
»Was für eine Ausstellung?«
Jetzt sah mich der junge Mann mit einem unwilligen Blick an. Er glaubte, ich wollte ihn zum Narren halten. Ich beeilte mich daher, meiner Frage entschuldigend hinzuzufügen:
»Sie wissen vielleicht nicht, daß ich sechs Monate lang immer im unerforschten Innern Brasiliens war und erst seit achtundvierzig Stunden wieder unter Kulturmenschen bin?«
»Dann allerdings,« rief er besänftigt. »In diesem Jahr ist wieder eine Weltausstellung in Paris und alle Dampfer nach dem europäischen Kontinent sind seit Monaten ausverkauft.«
»Ach du lieber Herrgott,« rief ich entsetzt aus. »Das fehlte mir gerade noch. Jetzt bin ich fast zweieinhalb Jahre unterwegs und nun muß mir auch das noch dazwischenkommen. – Na, vielleicht verkauft mir jemand seinen Platz.«
»Wenn Sie das Aufgeld nicht scheuen, könnten Sie den Versuch ja mal machen.«
Als der vierte Dampfer von Belem ausgelaufen war, sah ich mich nach einer andern Möglichkeit, nach Europa zu gelangen, um. Der Österreicher hatte recht. Jeder Europadampfer war bis ins Mannschaftslogis hinein besetzt. Auch auf meine Kabeltelegramme nach den großen Küstenhäfen erhielt ich, wenn überhaupt, ablehnende Antworten. – Ich sah mich nach Segelschiffen um. Die Reise konnte allerdings unter Umständen viermal so lange dauern. Immerhin konnte ich doch noch vor Beginn des Winters in Europa sein. Aber auch hier hatte ich Pech. Es lag zwar eine mit Gummi beladene französische Brigg im Hafen, aber die Matrosen, die über die Reling schauten, als ich mit dem Boot an ihr vorbeifuhr, hatten derartige Galgengesichter, daß sogar mein Bootsmann sich mit seinem Fahrzeug in achtungsvoller Entfernung hielt. Zum Überfluß wurde ich Zeuge, wie der vertierte Kapitän auf einen Negermatrosen einschlug und ihn mit einer Flut von Schimpfworten überschwemmte, wie sie in solcher Gemeinheit des Ausdruckes auch nur von einem Franzosen möglich sind. Der Neger sprang nach der Mißhandlung über Bord und rettete sich auf ein in der Nähe liegendes Segelschiff, dessen Besatzung ebenfalls Zeuge der Mißhandlung gewesen war. Dort hatte er wohl mit seiner Erzählung die Entrüstung der Mannschaft erregt, denn es erhob sich ein solch drohendes Geschrei gegen den französischen Lumpenkerl, daß dieser es vorzog, die Anker zu lichten.
Schon trug ich mich mit dem Plan einer Reise nach der brasilianischen Guayana, als eines Nachmittags der amerikanische Dampferagent die Frage an mich richtete:
»Wäre Ihnen mit einer Fahrkarte nach Trinidad gedient?«
Ich überlegte. Es war immerhin ein gut Stück weiter nach Norden, und wer weiß...
»Unser New Yorker Dampfer hat noch Kabinen frei,« fuhr er fort, »Sie sind aber von Port of Spain ab verkauft. Dort müßten Sie das Schiff verlassen, vielleicht verspätet sich ein Passagier, und in dem Falle könnten Sie an Bord bleiben.«
»Aber in New York finde ich erst recht keinen Dampferplatz nach Europa.«
»Der Dampfer geht von Trinidad aus nach Southampton und dann erst nach Hause.«
»Bravo!« rief ich beglückt. »Dann ist die Sache in Ordnung. Bin ich einmal an Bord, dann gehe ich erst in England wieder an Land.«

Sisters: Silk and Brokat



Nona Faustine




Amrita Sher-Gil, Self-Portrait as Tahitian

Amrita Sher-Gil, Self-Portrait as Tahitian, 1934. Oil on canvas. Collection of Navina and Vivan Sundaram.

Amrita Sher-Gil (* 30. Januar 1913 in Budapest; † 5. Dezember 1941 in Lahore) war eine indisch-ungarische Künstlerin.
Ihr Vater Umrao Singh Sher-Gil gehörte der indischen Oberschicht, einer Aristokraten-Familie im Punjab, an und war Fotograf. Ihre Mutter Marie Antoinette Gottesmann, eine Opernsängerin, entstammte einem großbürgerlichen Hause aus Budapest. Dort verbrachte die Malerin die ersten neun Jahre ihres Lebens, bevor die Familie nach dem Ersten Weltkrieg nach Punjab in Nordindien zog. Als das Talent der 16-Jährigen von ihren Eltern erkannt wurde, ging die Familie mit ihr nach Paris, damit sie an der École des Beaux-Arts studieren konnte. Sie lernte die Pariser Bohème und die Alten Meister kennen und schuf eine Reihe erstaunlich vielschichtiger früher Meisterwerke. 1934 kehrte sie, nachdem sie in den französischen Künstlerkreisen bereits integriert war, in die indische Heimat zurück. Amrita Sher-Gil starb sieben Jahre später im Alter von nur 28 Jahren in Lahore, im heutigen Pakistan.
Das Frühwerk von Amrita Sher-Gil setzt sich häufig mit sexueller Identität auseinander (daher wird sie oft mit Frida Kahlo verglichen). Ihr wachsendes Interesse an den indischen Kulturen drückt sich in einer Verbindung eines von den zeitgenössischen europäischen Anvantgardebewegungen geprägten Blicks, mit der kenntnisreichen teilnehmenden Beobachtung der indischen Gesellschaft aus. In ihrer weiteren Arbeit kombiniert sie die Bildgebung der Avantgarde mit älteren Genres, vor allem der Mogulmalerei und der Kunst der Ajanta-Höhlen.
Amritas Neffe, der Künstler Vivan Sundaram, ist als Archivar der Familiengeschichte Sher-Gil tätig und hat Amritas Briefe ediert.

31.07.2015

Indigoterie



Illustration représentant une indigoterie, extraite du Tome 2 de l'Histoire générale des Antilles, 4 vols, Paris, 1667

Indien
Indigoanbau in Indien ist seit der Antike belegt. Die Pflanze wird in Sanskrit als Nila bezeichnet (Nil in Hindi).[3] In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatten europäische Kapitalisten („Pflanzer“) in Britisch-Indien damit begonnen, im Bereich des permanent settlement von den örtlichen Großgrundbesitzern (Zamindar) Anbaurechte mittels sogenannter Tinkathia-Pachtverträge zu erwerben und die Bauern (raiyat) dazu zu verpflichten, 3/20stel ihres besten Landes mit der Indigo-Pflanze zu bebauen. Die Bauern mussten für den Erwerb des Saatguts zu verzinsende Vorschüsse durch Mittelsmänner akzeptieren, wobei betrügerische Verträge und Zinssätze von 50-500 % üblich waren. Die Pächter erhielten jedoch keinen Garantiepreis, sondern einen zur Erntezeit festgesetzten, der unter dem Marktwert lag. Problematisch war auch, dass sich Indigo nicht in die reguläre Fruchtfolge einbinden ließ. Der Farbstoff wurde in örtlichen Fabriken weiterverarbeitet. Als sich für die Pflanzer (thikadari) und ihre Mittelsmänner der Verkauf von Indigo nicht mehr rentierte, verlangten sie von den Bauern „Ablöse“ (tawan) und Pachtzuschläge (sharahbeshi). Die ausbeuterischen Praktiken führten 1859-62 zu den sogenannten Indigo-Unruhen. Die letzten Reste des Tinkathia wurden erst 1917/18 nach der Champaran-Kampagne (nord-östliches Bihar) Mohandas Gandhis abgeschafft.

Indigoanbau und Sklaverei
Der Indigoanbau erforderte viel Handarbeit, allerdings nicht ganz so viel wie der Anbau von Zuckerrohr oder Reis. Auf die Saat (April) folgten auf dem nordamerikanischen Festland Anfang Juli ein erster Schnitt und Ende August oft ein zweiter Schnitt. Zu den Arbeiten, die beim Indigoanbau anfielen, gehörte das Vorbereiten, Pflügen, Hacken und Einebnen der Felder, das Säen, Unkrautziehen und erneutes Pflügen zum Belüften des Bodens. Nach dem Schnitt, der kurz vor der Blüte erfolgt, musste die Pflanze in Stücke geschnitten, gebündelt und am selben Tag noch weiterverarbeitet werden. Die Weiterverarbeitung umfasste das Wässern in Wannen oder Bottichen, wo sich der Farbstoff von der Pflanze löste und infolge eines Gärprozesses die erwünschte blaue Farbe erlangte. In dieser Phase war die Verarbeitung des Indigo besonders widerwärtig; der stinkende (und nach Ansicht vieler Zeitgenossen gesundheitsschädliche) Sud musste, nachdem er vom Rest der Pflanze abgegossen worden war, über Stunden hinweg unablässig gestampft werden, damit der Farbstoff sich vom Wasser trennte und in Flocken auf den Wannenboden niederschlug. Nach dem Abgießen des Wassers wurde der Farbstoff, der nun eine Pudding-artige Konsistenz hatte, in Stoffsäcke gelöffelt, um darin über Nacht weiter Wasser zu verlieren. Am nächsten Tag wurde die Masse in Formen gegeben, erneut gepresst und getrocknet, und schließlich in Würfel geschnitten.[6] Auf den Indigoplantagen der nordamerikanischen Kolonien arbeiteten von Anfang an Sklaven. Die Spanier hatten beim Indigoanbau zunächst indianische Sklaven eingesetzt, waren dann jedoch zu der Überzeugung gelangt, dass die Krankheiten, an denen diese in großer Zahl starben, durch die Indigoverarbeitung verursacht seien. Die Indianer wurden daraufhin durch Sklaven ersetzt, die direkt aus Afrika importiert waren. Auch in den französischen und britischen Kolonien arbeiteten auf den Indigoplantagen afrikanischstämmige Sklaven. Da die europäischen Kolonialherren wenig Erfahrung mit der Pflanze hatten, trug die Expertise dieser Sklaven, die mit dem Indigoanbau häufig bereits aus Afrika vertraut waren, zum Aufstieg der amerikanischen Indigoproduktion in erheblichem Umfang bei. Anders als in vielen anderen Arbeitsbereichen wurden die Sklaven auf den Indigoplantagen in South Carolina und Georgia nach dem Task-System eingesetzt, d. h. sie arbeiteten nicht unter einem Aufseher eine bestimmte Anzahl von Stunden in der Kolonne (Gang-System), sondern erhielten für jeden Tag definierte Aufgaben, was ihnen eine gewisse Verfügungsgewalt über ihre Zeit gab, die sie ja auch zur Bewirtschaftung ihrer Versorgungsgärten und -felder benötigten. Die Anbau- und Verarbeitungszyklen von Indigo und Reis ließen es zu, beide Pflanzen gleichzeitig von denselben Sklaven kultivieren zu lassen.

28.07.2015

Fabrics Stained with Colonial Blues

by Philip A Hartigan on July 27, 2015




Jovencio de la Paz, “Endless Flight I,” batik, natural indigo and applique on cotton, 44″ x 36.5″ (all photos by the author for Hyperallergic)

CHICAGO — The color indigo has been used for thousands of years to dye fabric with an inimitable, lustrous blue, the blue of a warm night sky or a shimmering ocean. Manufacturing the color has also been bound up with forced human labor or slavery, whether in India or Asia, where the source plant originated, or the Americas, where it was imported and where indigo production in the late 1700s was as economically valuable as sugar and cotton. (The blue areas of the first American flags were dyed with indigo, almost certainly produced by the hands of slaves in the southern US states.) It is this duality — the color’s beauty and its intimate connection with human degradation — that artist Jovencio de la Paz explores in his current exhibition of batik works, Endless Flight.

27.07.2015

Monticello (Virginia) Plantage von Thomas Jefferson


Monticello (italienisch für kleiner Berg), bei Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia gelegen, war das Landgut des 3. US-Präsidenten und Autors der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung Thomas Jefferson, für dessen im palladianischen Stil errichtete Wohngebäude er selbst die Pläne erstellt hatte. Gemeinsam mit der ebenfalls von Jefferson entworfenen Universität von Virginia erklärte die UNESCO Monticello 1987 zum Weltkulturerbe.


Das Herrenhaus von Monticello wurde von Jefferson ab 1768 nach eigenen Entwürfen im klassizistischen, von Andrea Palladio inspirierten Stil auf seiner Plantage errichtet. 1809 war der Großteil der Bauarbeiten abgeschlossen, Jefferson baute Monticello aber während seines Lebens immer wieder um. Das Haus gilt als einer der bedeutendsten Bauten aus der Gründerzeit der Vereinigten Staaten. Die Einrichtung aus der Zeit Jeffersons ist weitgehend erhalten geblieben, darunter seine Bibliothek und seine naturwissenschaftlichen Sammlungen. Außer dem Wohnhaus sind auch die Wirtschaftsgebäude erhalten oder wurden rekonstruiert.



Archäologische Untersuchungen des ehemaligen Plantagengeländes und der früheren Wohnstätten der Sklaven dauern bis ins 21. Jahrhundert an. Durch die Funde sind unter anderem Erkenntnisse über das Leben der Sklaven im 18. und 19. Jahrhundert möglich, über die ihre weißen Zeitgenossen nur sehr wenig überliefert haben. So zeigten die Funde, dass die Sklaven auf der Plantage zunächst in Gemeinschaftshäusern untergebracht waren, im 19. Jahrhundert jedoch in Familienunterkünften wohnten.
Monticello ist heute im Besitz der gemeinnützigen Thomas Jefferson Foundation, die es der Öffentlichkeit zugänglich macht. Es ist eine viel besuchte Erinnerungsstätte.
Abbildung auf US-amerikanischer Währung

Monticello ist seit 1938, mit einer Unterbrechung von 2004 bis 2005, auf der Rückseite des amerikanischen 5-Cent-Stückes, des sogenannten Nickel, abgebildet. Die Vorderseite zeigt traditionell das Porträt von Jefferson.
  Monticello auf der Rückseite des Nickel

Eine von der amerikanischen Münzprägeanstalt geplante Änderung des Motivs ab 2003 führte zu politischem Widerstand unter Führung des US-Kongressabgeordneten von Virginia, Eric Cantor, der seit 2001 Abgeordneter für den Wahlbezirk ist, in dem Monticello liegt. Der Protest bewirkte schließlich, dass lediglich 2004 und 2005 Münzen mit insgesamt vier neuen Motiven geprägt wurden. Seit Januar 2006 wird auf der Rückseite wieder Monticello in der seit 1938 kaum veränderten Darstellung abgebildet (wobei allerdings das Vorderseitenporträt von Jefferson neu gestaltet wurde).

20.07.2015

Fractals and Indigenous Textiles


\//// Textiles and Digital Spaces \//// /////////////////////////////
//////////Sharing some explorations between textiles and digital mediums//////////
« Generated knitted patterns
https://xxxclairewilliamsxxx.wordpress.com/2014/12/22/fractals-and-indigenous-textiles/






The idea of constructing a pattern or textile structure using recursion as a rule is something that can be seen in traditional textiles throughout the world. Theorized by Benoît Mandelbrot in 1974, fractals are a geometric object infinitely fragmented where the details can be observed at any random scale. They are created by repeating a simple process over and over in an ongoing feedback loop. Driven by recursion, fractals are images of dynamic systems. Fractals and recursion can be observed in nature as in trees, rivers, coastlines, mountains, clouds, seashells, hurricanes, etc.Fractals are widely used in biology, economy and computer science using iterative algorithms executed by computers.

African Fractals





We can find fractals in African crafts and architecture. They reflect a spiritual relationship between the living and the ancestors in some of the African culture. In opposite to an euclidean way of constructing a structure or pattern, African fractals appear to have indeed a mythical meaning through iterative construction. In weaving, pleating or folding and stitch dying resist for example, this could also be related to the textile technique being used which naturally influences the way you construct a pattern inside a textile grid specific to the chosen technique.

09.07.2015

Racial Classifications in Latin America



In the history of Latin America over the last 500 years or so, the relationships among three races have been a key factor.  In the beginning, there were the various indigenous groups.  Then came the European colonizers, who later brought black slaves from Africa.  The relationships among these racial groups have at times been tumultuous --- war, slaughter, subjugation, slavery, exploitation, miscegenation, ...  
The administration of the vast colonies was placed in the hands of nationals of the European empires.  These administrators were rewarded estates for their efforts, and naturally inheritance rights became a significant issue.  As a male may have multiple children with multiple women, the rights of these apparent heirs have to be defined, particularly when some of the mothers were not pure Europeans.  Under Spanish rule, the following detailed caste system was instituted in Mexico at one time.
  1. Mestizo: Spanish father and Indian mother
  2. Castizo: Spanish father and Mestizo mother
  3. Espomolo: Spanish mother and Castizo father
  4. Mulatto: Spanish and black African
  5. Moor: Spanish and Mulatto
  6. Albino: Spanish father and Moor mother
  7. Throwback: Spanish father and Albino mother
  8. Wolf: Throwback father and Indian mother
  9. Zambiago: Wolf father and Indian mother
  10. Cambujo: Zambiago father and Indian mother
  11. Alvarazado: Cambujo father and Mulatto mother
  12. Borquino: Alvarazado father and Mulatto mother
  13. Coyote: Borquino father and Mulatto mother
  14. Chamizo: Coyote father and Mulatto mother
  15. Coyote-Mestizo: Cahmizo father and Mestizo mother
  16. Ahi Tan Estas: Coyote-Mestizo father and Mulatto mother
To us, this does seem to be a obsessive-compulsive behavior of an extreme sort.  Today, the overt caste systems have been overturned by legislation, but that does not mean that social prejudices and economic exploitation are not present.  Even though overt racial oppression is no longer permissible by law, people may still hold personal opinions about members of other races based upon preconceived notions.
Now much of this is premised upon one's ability to classify people into the appropriate racial categories based upon physical appearances.  Unfortunately, this is difficult as there is not a clear-cut situation when any individual can be unambiguously classified into one (and only one) of a short list of racial classes.  A simple classification scheme based upon color --- white, black, brown and yellow --- ignores the various shades.
One way to derive a classification system is through self-definition, which presumably applies to others too.  In 1976, the Brazilian Institute of Geography and Statistics (IBGE) conducted a study to ask people to identify their own skin color.  Here are the 134 terms, listed in alphabetical order:
  1. Acastanhada (cashewlike tint; caramel colored)
  2. Agalegada
  3. Alva (pure white)
  4. Alva-escura (dark or off-white)
  5. Alverenta (or aliviero, "shadow in the water")
  6. Alvarinta (tinted or bleached white)
  7. Alva-rosada (or jamote, roseate, white with pink highlights)
  8. Alvinha (bleached; white-washed)
  9. Amarela (yellow)
  10. Amarelada (yellowish)
  11. Amarela-quemada (burnt yellow or ochre)
  12. Amarelosa (yellowed)
  13. Amorenada (tannish)
  14. Avermelhada (reddish, with blood vessels showing through the skin)
  15. Azul (bluish)
  16. Azul-marinho (deep bluish)
  17. Baiano (ebony)
  18. Bem-branca (very white)
  19. Bem-clara (translucent)
  20. Bem-morena (very dusky)

Black Cinderella

I’m against putting POC characters in tales of European origin, because, y’know, historical and ethnic accuracy is an actual thing. It’s folklore and it comes from this or that European culture so, yes, accuracy IS a thing.
BUT. I’m all for making more movies based on mythology and folklore of other cultures, for example, African or Native American ones. This I support, it would be a great thing. Because, in all honesty, no one needs Black or Asian Cinderella, that’s just stupid (and, yes, inaccurate). but everyone needs more tales about a child lost in the forest meeting spirits and forest gods. Or at least lets make a movie using an Asian variant of Cinderella fairy tale, there’s more than one, y’know? Because I’m all for accuracy and I’m all for representing more than one dominant culture in multicultural society.

Are you for real? I bolded the above statements because you know what?



*I* needed a Black Cinderella. And I bet a lot of readers here did, too. We still do.

Because of colonialism, most of us have been force-fed European history, mythology, fairy tales, and Medievalism; told it’s the best, the highest, the only. It’s everywhere we look: movies, cartoons, books, tv shows, and we’re told that this is something you are required to learn, and in some cases, the only context you’re allowed for your imagination, but it’s not really for you. It’s not about you. Because you aren’t “Historically Accurate.”

That can go to hell and so can you. Because you know what? Our histories, once again, because of colonialism, kidnapping, enslavement, genocide, are marginalized, misunderstood, and misrepresented. They’re stolen from us and given to white people considered “more qualified” to tell them, and they make millions of dollars off of those misrepresentations. Entire libraries and histories were purposely, methodically burned in order to disempower people of color. These stories, when they survive, are made illegal to teach, specifically because they empower people of color! People of color are removed from their own stories and their own contexts and replaced with white people, because Ridley Scott “can’t mount a film of this budget, where I have to rely on tax rebates in Spain, and say that my lead actor is Mohammad so-and-so from such-and-such.I’m just not going to get it financed.”

Nicki Minaj as Marie Jeanne Bécu, contesse du Barry, 2011, styled by artist Francesco Vezzou



Nicki Minaj as Marie Jeanne Bécu, contesse du Barry, 2011, styled by artist Francesco Vezzou


Marie Jeanne Bécu, comtesse du Barry by Francois-Hubert Drouais